Alabaster

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Eine erotische Gothicstory
Gregor hatte ein ganz besonderes Faible. Er stand auf Frauen mit milchweißer Haut, weder gepierct noch tätowiert. Kein Zentimeter durfte befleckt sein von unschönen Verzierungen. Nur weiße reine Alabasterhaut, das war sein Begehr. Gregor hatte schon die eine oder andere Beziehung hinter sich gebracht, doch mittlerweile hatte er die hübschen gebräunten Mädels satt. Unter denen sich übrigens kaum eine befand, die nicht ein neckisches Tattoo vorweisen konnte oder mit einem frivolen Piercing verziert war.
Gregor schaute sich um. Auf Datingpportalen, Flirtbörsen, ja selbst bei Gothic-Netzwerken inserierte er und wartete. Auf seine Traumfrau weiß wie Schnee, rot wie blut und schwarz wie Ebenholz. Bald wurde seine Idee zur Manie, er zeichnete immer wieder jenes Wesen, dass er noch zu finden glaubte. Eine bleiche hohe Gestalt, feingliedrig, doch mit wunderschönen Alabasterbrüsten versehen. Ein Gesicht mit hohen Wangenknochen, einem vollen blutroten sinnlichen Mund. Die langen schwarzen Locken fielen seinem Fantasiegeschöpf schmeichelnd über die schmalen Schultern.
Einen ganzen Skizzenblock hatte er bereits mit ihr gefüllt, unterschiedliche Akte, wo sich Mimosa, so hatte er sie genannt, lasziv räkelte. Ab und zu verschaffte sich Gregor Erleichterung, denn es ist nicht gut, wenn Man(n) unter Starkstrom steht. Dazu machte er es sich auf einem alten Schaukelstuhl bequem, nahm sein Skizzenbuch zur Hand und suchte sich die schärfste Szene mit Mimosa aus. Ruck zuck meldete sich sein Schwanz, prall und steif wurde er und wollte aus seinem Gefängnis schleunigst befreit werden.
Im Nu sprang Gregors Kopfkino an, während er sich Mimosa lüstern betrachtete, rieb er zärtlich seinen pulsierenden Stab. Nun ja, lange dauerte das Vergnügen nicht und Gregor ejakulierte. Hmm, na ja, besser als nichts. Doch so eine scharfe Vintagebraut würde ihm real sicher besser bekommen. Aber die musste wohl noch erfunden werden.
Als er an diesem Abend am Kai entlang schlenderte und die weißen Schwäne beobachtete, die ihre Bahnen zogen, fühlte er sich plötzlich von Blicken getroffen. Die letzten Schwalben flitzen noch durch die Mauerbuchten und die glutrote Sommersonne war schon am Untergehen, als Gregor die Frau entdeckte. Obwohl sie ein wenig altmodisch aussah, in ihrem schwarzen Spitzenkleid und dem eleganten Schuhwerk mit den kleinen Pfennigabsätzen. Die lackschwarzen Locken boten einen interessanten Kontrast zu ihrem bleichen Antlitz mit den blutroten Lippen, die leicht geöffnet waren. Gregor war wie elektrisiert und bemerkte kaum den kühlen Luftzug, der seinen Nacken streifte.
Sie stand lasziv an einem spärlich beleuchteten Hauseingang und winkte ihm lockend zu. Gregor glaubte, seinen Augen nicht zu trauen, das war sie doch, seine Mimosa. Aus Fleisch und Blut. Ungläubig schaute er zu dem alten Palazzo, als er ein gehauchtes „komm“ vernahm. Das ließ er sich nicht zweimal sagen, nur ein paar Schritte und staunend stand er vor ihr. Mimosa war noch schöner als er sie sich jemals ausgedacht hatte.
Verführerisch lehnte sie an der alten verwitterten Haustür und schaute ihn frivol an. „Ich habe dich erwartet Gregor, und ich weiß genau, was du begehrst. Komm, lass uns hochgehen, ich habe schon alles vorbereitet.“ Gregor kam aus dem Staunen nicht heraus. Doch er fragte nicht, sondern ließ sich von ihr mitziehen und erklomm eilig die alten ächzenden Stiegen. Plötzlich befanden sie sich ein einer engen, aber adretten Kammer, die von einem riesigen Bett dominiert wurde.
Stumm zog sich die unbekannte Schöne langsam aus, streifte ihre langen schwarzen Handschuhe ab. Und stumm, fast wie gebannt, schaute Gregor ihr zu. Sie hatte sich auf das Bett gesetzt, das mit seinen weißen, unbefleckten Leinenbezügen eine sonderbare Kühle ausströmte. Ihre katzengrünen Augen musterten Gregor unablässig, was ihm keineswegs unangenehm war, im Gegenteil. Und tatsächlich, er rieb sich die Augen, glich sie immer mehr seiner Mimosa. „Wie schön du bist“, stammelte er und hielt den Atem an, als sie jeden einzelnen Perlmuttknopf ihres schwarzen Spitzenkleides öffnete. Makellose milchweiße Brüste drängten sich hervor, wie aus Alabaster gewirkt. Kein Tattoo, kein Piercing verunstaltete die glatte, fast lichtdurchlässige Haut, die nun die Unbekannte zärtlich zu streicheln begann. Gregor schluckte, vor allem als er bemerkte, wie sich ihre himbeerfarbene Brustwarzen erregt aufrichteten.
„Darf ich?“ und noch ehe die Schöne ihm antwortete hatte er schon seine Lippen an ihren Nippeln. Wie kühl sich ihre Haut doch anfühlte, doch das war ihm gleich, langsam züngelte er über ihre Himbeeren und hörte Mimosa leise aufseufzen. Ihr intensiver Duft nach Lavendel und Veilchen tat einiges dazu, dass Gregor fast die Sinne schwanden. Doch so weit sollte es nicht kommen „Komm, zieh dich aus Gregor, mal sehen, was du zu bieten hast“; hauchte sie ihm erregt ins Ohr. Da folgte er mehr als bereitwillig ihrer Aufforderung, spürte er doch, wie sich seine enge Hose fast schmerzhaft ausbeulte. Schon half ihm die schöne (Un)Bekannte bereitwillig beim Entkleiden. Knöpfte sein Hemd auf und ließ ihre verwöhnenden Hände langsam nach unten kleiden. Dabei erforschte sie nahezu jeden Zentimeter seines Körpers und bald stand er in seiner ganzen Pracht vor ihr. „Komm leg dich zu mir“, gurrend nahm sie seine Hand und zog ihn auf den das breite Bett. Er spürte die kühlen Laken, aber auch ihren weichen Lippen. einen zarten Mund, der wollüstig sein bestes Stück aufnahm. Gregor schloss die Augen und genoss wie erfahren Mimosa seine Zuckerstange schleckte und verwöhnte. „Wie du das kannst“, er zog sie ganz nah an sich heran, streichelte über ihre langen Beine, die immer noch von den Nylons bedeckt waren. Doch auch das die geheimnisvolle Schöne noch ihre Slingpumps trug störte ihn nicht, im Gegenteil, es erregte ihn umso mehr.
„Bitte, ich möchte…,“ doch weiter kam Gregor nicht, denn Mimosa hatte sich schon auf ihn geschoben und seinen heißen Schwanz in ihrer engen Pussy versenkt. Wie eine große dunkle Raubkatze lag sie auf ihm, bewegte sich wie eine talentierte Tänzerin. Dann küsste sie ihn leidenschaftlich. Gregor ließ nur noch geschehen, war nur noch am genießen und schwebte einem nie zu vor erlebten Höhepunkt entgegen. Später lag er eng an Mimosa geschmiegt, streichelte ihre kühle Haut, liebkoste ihre makellosen Titten. Da war sein Traum doch noch in Erfüllung gegangen. Gregor seufzte und schlief erschöpft ein.
Ein Klingeln riss ihn aus dem schönsten Traum, Gregor rappelte sich hoch, doch wie merkwürdig. Er saß immer noch im Schaukelstuhl, den Skizzenblock mit Mimosas Aktbildern in Händen und seine Hose geöffnet. Er hatte wohl tatsächlich nur geträumt. Nur, was zum Teufel, hatte denn der lange schwarze Handschuh hier verloren?
Celia

Amarotic

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