Frivoles Rendezvous

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Vor kurzem zog in die Wohnung im Erdgeschoss ein nettes Paar ein: Jean und Lola. Wir grüßten uns morgens immer im Treppenhaus und bald war klar, dass wir die ähnliche Wellenlänge hatten. So etwas merkt man, ja man sieht es in der Regel den Leuten an. Ich bin Mitte zwanzig, Single, bi und treibe es gerne mit Pärchen. Dabei ist es mir ganz gleich, ob ich aktiv mitmische oder eher die Position einer frivolen Voyeurin einnehme. Lola hatte es mir besonders angetan mit ihren langen schwarzen Locken, dem ausdrucksvollen Gesicht und den riesigen braunen Augen. Außerdem hatte sie eine traumhafte Figur, wie von einem talentierten Künstler modelliert. Lange Beine, einen entzückenden Po und pralle Brüste, die sie in knallengen Oberteilen besonders gut zur Geltung brachte. Ihr Lover war das perfekte Pendant, er sah sehr männlich, aber auch ein wenig ordinär aus, doch diese Mischung machte ihn äußerst attraktiv. Dass die beiden mich beschäftigten, merkte ich an meinen intensiven Träumen, wo wir immer ungezwungenen Sex miteinander hatten.
An einem stürmischen Herbstabend, als ich mich gelangweilt durchs Internet zappte, klingelte es an der Tür. Wer mochte das um diese Uhrzeit noch sein, ich erwartete niemanden. Überrascht öffnete ich und vor mir stand, überaus liebreizend anzusehen, Lola. Sie trug nur einen luftigen Kimono, der pikante Einblicke gewährte, und ihre Füße steckten in entzückenden Pantöffelchen.
„Hi Sara, magst du vielleicht mit uns ein Glas trinken?“, lud mich meine Nachbarin charmant ein. „Der Abend hat gerade angefangen und nette Gesellschaft würde uns guttun“, sie lächelte mich an und mein Herz begann zu pochen.
„Gerne, aber vielleicht sollte ich mich erst ein wenig zurechtmachen“, erwiderte ich spontan und schaute etwas zweifelnd an meinem zweckdienlichen, aber nicht gerade berauschenden Hausanzug herunter. Im Gegensatz zu meiner Nachbarin sah ich richtig bieder aus. „Ach was, du bist wunderschön“, zerstreute Lola meine Vorbehalte und entführte mich in ihr Reich. Ich war überrascht, die Wohnung der beiden war zwar nicht teuer, doch überaus geschmackvoll eingerichtet. Schwarz und Creme dominierten, Kerzen verliehen dem Ambiente ein romantisches Flair und ein dezenter Vanilleduft lag in der Luft. Da war ja auch schon Jean, der mir mit einem Glas Rotwein zuprostete, er trug Boxershorts und sonst gar nichts. „Na endlich hast du dich in unsere Höhle gewagt“, meinte er grinsend und bot mir ein Glas mit der purpurfarbenen Flüssigkeit an. Ich schaute die beiden fragend an: „Ihr habt doch etwas vor, los Katze aus dem Sack, ihr habt mich doch nicht eingeladen, damit wir uns gemeinsam eine abgefahrene Realityshow anschauen?“
„Wir machen unsere eigene Show und auch du spielst darin eine Rolle“. Und als sich Lola an mich schmiegte wie eine Katze, während mir Jean geheimnisvoll in die Augen schaute und sich frivol über die Lippen leckte, war mir sonnenklar, wie sich der Abend entwickeln würde. Ehe ich mich versah, wurde ich aus meinem Hausanzug befreit und auf die bequeme Couch bugsiert. Lola entpuppte sich als talentierte Verführerin, bald war ich so aufgeheizt, wie schon lange nicht mehr. Gewandt wie eine Klavierspielerin, ließ sie ihre Hände über meine Haut gleiten, während ihre Zunge meinen Mund erforschte. Ich bewegte mich wie ferngesteuert und wollte gerade ihren Kopf zu meiner Muschi lenken, als Jean diesen Part übernahm. Mittlerweile hatte er sich zu uns gesellt und die Ménage-à-trois war perfekt. Nachdem er ein wenig meine prallen Labien geneckt hatte, dirigierte er seinen Prachtschwanz in meine nasse Möse. Lola hatte sich mittlerweile über meinem Gesicht platziert und ich konnte ihre delikaten Säfte schmecken und riechen. „Spritz nicht in ihr ab, komm in meinem Mund“, gab Lola die Order an Jean weiter und der ließ sich das nicht zweimal sagen. Während sie sich von mir ihre pralle Perle züngeln ließ, versenkte unser Lover seine Latte in ihrem schönen Mund und füllte ihn mit seiner delikaten Creme. Ich war wie in Trance, meine Träume waren wahr geworden, meine geheimsten Wünsche hatten sich erfüllt. Dieser Abend war erst der Beginn einer ungewöhnlichen Beziehung, in der Sex eine besondere Rolle einnahm. Mit der Zeit wurden wir immer erfinderischer, besorgten uns Sexspielzeug, kostümierten uns und waren bald Meister in verruchten Rollenspielen. Ab und an trieb es Lola nur mit mir stundenlang und Jean durfte lediglich zuschauen, aber keineswegs Hand anlegen. Der stürmische Herbst konnte uns nichts anhaben, ebenso wenig der kalte Winter, beim hemmungslosen Sex vergaßen wir Raum und Zeit und trieben völlig losgelöst in ein zauberhaftes Nirwana.

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