Schlampenrudel

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Duccio lernte ich zufällig auf dem Campo kennen. Der kleine dicke Toskaner entsprach zwar nicht meiner Vorstellung von einem heißblütigen Italiener, doch er war charmant und konnte anregend plaudern. Er lud mich auf einen Drink ein, in eine der teuersten Bars an der Piazza del Campo. Lebhaft gestikulierend erzählte er mir vom Palio, von den Contraden und überhaupt. Dass sein Herz nur allein für Siena schlage und er es sich nie im Leben vorstellen könnte, woanders auf dieser großen unberechenbaren Welt zu leben.
Nun ja, Duccio palaverte ununterbrochen, ließ mich kaum zu Wort kommen. Dabei war mein Italienisch ganz passabel, doch der kleine Wichtigtuer war so dermaßen von sich überzeugt, das er seinem Gegenüber kaum Raum ließ.
„Hör mal Bella, hast du nicht Lust, mich in meiner bescheidenen Hütte zu besuchen?“, er grinste und kringelte den Rauch seiner Nazionale in die Luft. „Ich habe ein kleines Haus außerhalb der Stadtmauer, mit dem Bus bist du in zehn Minuten an Ort und Stelle. Wenn du magst, kannst du auch eine Freundin mitnehmen.“ Die Idee schien mir gut, zumal am Wochenende nichts anstand. Keine langweilige Party in Siena, kein teures Shoppen in Florenz, kein Sonnenbrand am Strand. Also sagte ich zu und versprach, mit meiner Mitbewohnerin zu kommen. „Na, wenn die so hübsch aussieht wie du, dann ist die Sache ja geritzt!“, Duccio legte einen Schein auf das kleine Silbertablett und verabschiedete sich mit Handschlag.
Nun ja, schon ein wenig „strano“, das Ganze. Doch wie sooft, meine Neugier siegte und am späten Samstagnachmittag machten wir uns auf den Weg. Flora und ich, ein gut gelauntes Duo. Na ja, junge attraktive Studentinnen halt, die in Siena ihr Italienisch aufpolieren wollten. Und was bot sich da mehr an, als den Kontakt mit Einheimischen aufzunehmen. Der Bus hielt ein wenig abseits und wir mussten noch ein paar Meter zu Fuß durch die toskanische Landschaft. Schließlich entdeckten wir hinter einem Pinienwäldchen das kleine Gehöft. Ein Hund bellte uns giftig an, doch Duccio stand schon lachend, mit ausgebreiteten Armen, an der Haustür.
„Wie schön, dass ihr da seit“; er musterte uns unverhohlen und blieb ziemlich lange an Floras Ausschnitt hängen. Ganz Grandseigneur zeigte er uns sein „Podere“, unter anderem eine riesige Küche. Dort hantierte Mai-Lin, eine entzückende Chinesin mit Apfelbäckchen und dem schönsten Körper, den ich je gesehen hatte. Zudem wieselten auch noch zwei weitere Asiatinnen durch die Räume. Wischten hier Staub, deckten dort eine auslandende Tafel. Ich schaute mich um, überaus geschmackvoll war alles eingerichtet. Viele Bücher, alte Stiche, hier und da eine etruskische Antiquität. Dazu als reizender Hingucker die hübschen Mädels, die allesamt viel älter waren, als sie tatsächlich aussahen.
Natürlich waren wir nicht die Einzigen. Duccio hatte eine kleine Herrenrunde eingeladen, alles ehrwürdige Signori. Und spätestens da wurde mir klar, wo der Hase lang lief. Als wir alle an der Tafel saßen, hielt Duccio philosophische Reden, dabei kniff er Mai-Lin derb in den hübschen Apfelhintern. Die Chinesin kicherte, schenkte ein, beugte sich dabei so zu Duccio herunter, sodass wir alle eine Superaussicht auf ihre prallen Melonen hatten. „Na, ihr beiden, was haltet ihr von meinen willigen Stuten?“, Duccio grinste uns an. Mann, war der drauf! Ziemlich verdutzt schauten wir uns an, und selbst den ehrwürdigen Signori blieb der Käse im Hals stecken. Mittlerweile waren wir beim Espresso angelangt, als der kleine dicke Toskaner die zarten Asiatinnen zu sich pfiff. „Los Mädels, jetzt zeigt mal, was ihr sonst noch so drauf habt!“, genüsslich lehnte er sich zurück und öffnete langsam seinen Hosenschlitz.
Wir schauten uns verblüfft an. Selbst die Signori verhielten sich ein wenig in „Hab-Acht-Stellung“. Doch nichtsdestotrotz, Duccio ließ die Puppen tanzen. „Die machen das nicht zum ersten Mal“, flüsterte ich Flora zu und beobachtete sie von der Seite. Meine Freundin stöhnte leise auf, scheinbar machte sie die ganze Atmosphäre richtig an. Nun ja, ich muss zugeben, irgendwie, das gute Essen, der Wein und das ganze Drumherum, einfach mal etwas ganz anderes als die öden Sightseeingausflüge oder die immer gleichen Partys.
Duccio schnalzte und Mai-Lin beugte sich zu seinem Schwanz, den er schon rieb. Verführerisch ließ sie ihre weichen Lippen über seinen Helm gleiten, nahm den Prügel in die Hand und begann zärtlich zu reiben. „Komm, meine kleine Teerose, zeig‘ den Mädels mal, was ein richtiger Blowjob ist“, grunzte der Toskaner und zog ihren Kopf fest zu seinem Riemen. Und die Chinesin legte los, stumm und sprachlos verfolgten wir die Künste der Bläserin. Wir staunten und die Signori hatten schon längst ihre Hosen geöffnet. Zipper ratschten und Schwänze reckten sich in voller Länge. Ein würziger Duft lag im Raum, nur da das Ticken der alten Wanduhr und Stöhnen war zu hören.
Die beiden anderen Asiatinnen kümmerten sich um die Signori, verwöhnten ihre Stängel und ließen dann die Hüllen fallen. „Nun, Mädels, habt ihr nicht auch Lust mit zu machen? Wir beißen nicht!“, raunte Duccio mir zu. Der Gute hatte einen knallroten Kopf und war kurz vorm Abspritzen. Ich verneinte, es reichte mir schon beim Zuschauen. Doch Flora, wie magisch angezogen, hatte sich schnurstracks aller Kleidung entledigt. Da schau mal einer an, die biedere Flora. Ja, stille Wasser sind tief, das galt zweifellos auch für sie. Aus den Augenwinkel konnte ich beobachten, wie sie sich gerade von einem Signore verwöhnen ließ, auf Französisch, obwohl wir doch in Italien waren.
Es war ein Fingern und Vögeln in allen Variationen und ich wunderte mich, wie gut Duccio alles im Griff hatte. Wie ein geiler Tambourmajor zog er an seinen Marionetten. Während er sich von den Asiatinnen liebkosen und massieren ließ, bedienten sich die zwei Signori an Flora. Wie ein köstliches Sandwich war sie zwischen ihre Liebhaber angerichtet. Und ich genoss das ganze Potpourri, die Dreier und Vierer, die geile Atmosphäre, in der ich ungehindert meine voyeuristische Ader ausleben konnte.
Celia

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