Underground (1)

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Ich bemerkte ihn in der Londoner Tube. An einem heißen Tag im August, als ich beschloss, mein puderfarbenes Kleid zu tragen. Ohne Slip. Nur die Brüste durch einen Ouvert-BH markant betont. Und dazu schwarze Peeptoes aus Lack, die mit der puderfarbenen Schleife und dem unverschämt hohen Absatz. Ich liebte diese Sommertage in London, vor allem wenn die U-Bahn gerammelt voll war und Körper sich an Körper drückten. Hier konnte ich meinem exhibitionistischen Hang ein wenig abreagieren, konnte zur Schau stellen, was ich hatte. Zwar schaute mich niemand unverhohlen an, obwohl den Fahrgästen meine Nippel in die Augen springen mussten. Aber das war britisches Understatement.
Er hatte einen Sitzplatz erwischt, sah verdammt gut aus in seinen weißen Jeans und dem eng anliegenden schwarzen Shirt. Sein linker Arm war tätowiert: Ariel in geschwungenen Lettern und ein Engelsflügel. Interessant, ob er das auf sich bezog? Ich liebte Lyrisches, so wie hemmungslosen Sex im Londoner Sommer. War ich nicht gerade mit der aufregendsten Sache der Welt beschäftigt, las ich Unmengen von Büchern, deren Inhalt pikant, ja vor allem frivol war. Gut, von etwas leben musste ich natürlich auch. Also krabbelte ich tagsüber ein paar Stunden im Keller des British Museum herum und katalogisierte Kunstwerke für das Depot.
Der Typ sah orientalisch aus und fast ein wenig brutal. Ich hatte ein Faible für dominante Orientalen. Sie haben oft eine besondere sexuelle Klaviatur in petto und ich ziehe harten Sex vor. Ich stand ihm gegenüber spreizte ein wenig meine Beine und fing seinen Blick ein.
Er starrte mich durch seine Wayfarer an. Ich wusste es. Sein Blick hing lange an meinem Delta, das sich obszön durch den Chiffon abzeichnete. Dann glitt er hoch zu meinen Nippeln, die sich an dem dünnen Stoff rieben. Ich drehte an meiner dunkelbraunen Haarsträhne, glitt mit meiner kleinen Zungenspitze über die Lippen und beschloss an der nächsten Station auszusteigen. Spontan kam mir das in den Sinn, wenn der Typ Lust und Laune nach einer kleinen Frivolität hatte, würde er mir folgen. Wenn nicht, war der Stopp auch nicht umsonst. Putney war ein Londoner Stadtteil, das ich besonders gern mochte und wo ich mich gut auskannte. Nun ließ ich meine Augen langsam über seinen Luxusbody wandern und verweilte ausgiebig an seinem Schritt. Der Typ war gut ausgestattet, da verbarg sich bestimmt ein exklusives Teil in seiner Hose, darauf konnte ich wetten.
Meine Muschi wurde klamm und ich nahm ihren erdigen Duft wahr. Langsam fuhr die Tube in den Bahnhof und hielt. Die Türen öffneten sich und ich verließ das Abteil. Draußen wehte ein frisches Lüftchen und langsam, fast wie in Zeitlupe, steuerte ich den Ausgang an. Ob er mir wohl folgte, der schöne Ariel? Mein Gott, sah der geil aus, ich schluckte. Auf halber Strecke fühlte ich einen energischen, ja fast herrischen Griff an meinem Arsch, und als ich mich umdrehte, blickte ich in dunkle, brennende Augen.
„Du bist heiß, heiß wie eine rollige Katze, so wie du ausschaust. Du willst, dass ich die ficke, sonst hättest du mich in der Tube nicht so angeschaut, liege ich richtig?“, er grinste breit und leckte sich unmissverständlich über seine schönen Lippen. Ich mochte es, wenn mich ein Mann so derb ansprach, direkt und ehrlich. Es klang in meinen Ohren wie süße Poesie, wie verheißungsvolle Musik. Und dieser Kerl hier wusste genau, was mir guttat. „Stehst du auf Latexverpackung oder geht’s auch ohne Gummi?“
„Also wenn du mich fragst: AO ist um Einiges besser, auch wenn ich dich nicht kenne. Ich lasse es drauf ankommen“, mein Gott war mir heiß, sein Geschwätz ließ meine Säfte fließen und meine Gedanken Saltos schlagen. Ich war richtig geil. Geil und gierig nach einem Kerl, den ich kaum kannte.
Er dirigierte mich in eine Nische, trieb mich geradezu wie ein Tier. Drückte mich an die geflieste Wand. Breit baute er seinen Körper vor mir auf und stützte sich an den schmutzigen Kacheln ab. Die Enge machte mich an, der typische Bahnhofsgeruch nach Pisse und Metall tat noch einiges dazu. Menschen eilten an uns vorbei, manche blieben neugierig stehen und machten süffisante Bemerkungen. Ich fühlte mich wie elektrisiert, ich mochte das, mich vor anderen zeigen. Dann küsste er mich, drang mit seiner Zunge in meinen Mund, fuhr über meine Zähne und glitt in meinen Rachen. Er schmeckte gut, unglaublich gut, nach Myrrhe und ich rieb mich an ihn. Drängte fast schmerzhaft mein Delta gegen seinen Schritt. Jetzt streifte er mein Chiffonfähnchen hoch und fuhr mit seiner Rechten zu meiner Spalte, die er sorgfältig entblätterte. Ich war vollkommen rasiert, ich liebte es wenn meine Schnitte so unschuldig wirkte wie ein kleiner zarter Babypo. Gerade heute Nachmittag hatte ich nochmal Hand angelegt. Die zartrosa Pussy eingesugart und jedes Härchen sorgfältig entfernt, natürlich war schon alles vorgewaxt und da hat es auch kaum weh getan. Mit dieser Prozedur vergnügte ich mich vor einem großen Spiegel. Dabei stellte ich immer wieder mit Genugtuung fest, wie attraktiv ich doch aussah. Ein wenig narzisstisch? Ok, ich geb’s ja zu aber ich mag mich, meinen Körper.
„Kleine Schlampe, du fährst ohne Slip Tube? Mensch, bist du versaut. Jeder, der bis drei zählen kann, bemerkt sofort, dass du mit blanker Fotze durch die Gegend gondelst. Du magst es wohl, wenn man deine Muschi krault?“, zischte er mir ins Ohr und ich drängte mich nur noch gieriger an ihn. Langsam, wie in Zeitlupe versenkte er erst einen, dann zwei Finger in meinem saftigen Loch und begann sie rhythmisch hin und her zubewegen. Gleichzeitig züngelte er an meinen Hals und trieb mich immer mehr in die Enge. Ich verging fast vor Lust und schob ihm meine Pussy frech entgegen.
„Wo willst du meinen harten Schwanz, hinten weit in deinem Gaumen, dass du kaum noch Luft kriegst oder in deiner versauten Muschi“, raunte er mir ins Ohr.
Sein ordinäres Geschwätz brachte mich total neben die Spur und ich forderte ihn mit heiserer Stimme auf: „Los, mach‘s mir, mal sehen, was du drauf hast. Oder ist alles nur Bluff?“ Mittlerweile hatte sich der Bahnsteig mit Reisenden gefüllt und irgendwie war mir nach einem Ortswechsel. Nicht das ich mich etwa schämte, wenn mir andere Menschen beim Vögeln zuschauten, es gab Situationen, da heizten mir voyeuristische Blicke geradezu ein, doch heute war es anders.
Celia

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