Vitaler Parcours

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Kaum kam die Sonne zum Vorschein nach der langen Winterkälte zog es mich hinaus in die Natur. Diesmal war wieder einmal Training angesagt – ich hatte mich für den Vitaparcours entschieden, meinen ersten im Jahr. Frohen Mutes joggte ich also im Traininsanzug den Waldweg entlang, da bemerkte ich einen weiteren Mitläufer; einen grau melierten Herrn mittleren Alters mit kleinem Bauchansatz, der sich sichtlich abmühte, eine Übung an den Ringen zustande zu bringen. (Ich sollte vielleicht hier noch erwähnen, dass mein 30er Ich selber auch nicht gerade sportsüchtig ist und die entsprechende Figur mitbringt: üppige Rundungen an den richtigen Stellen, doch auch zugegebenermassen Problemzonen, über die ich hier lieber schweige…) Da ich also so guter Laune war und den Ablauf bereits kannte, bot ich dem Herrn an, ihm den Posten zu erklären, was er dankend annahm. So kamen wir gleichermassen ins Gespräch wie ins Schwitzen. Es stellte sich heraus, dass er im Rahmen einer Diät dazu angehalten worden war, sich mehr zu bewegen, den Mut  für ein Fitnessstudio aber nicht aufbrachte und sich deshalb hier im Wald herum trieb, was ihn mir gleich viel sympathischer machte. Gleichermassen erzählte ich natürlich auch von mir, von meiner Liebe zur Natur und meinem stetig schlechten Gewissen, doch noch etwas für die Figur zu tun… also vollends genügend Gesprächsstoff, um den ganzen Rundgang mit gemütlichem Reden zu füllen. Irgendwann meinte er, dass ich einen wundervollen Körper hätte – das schmeichelte mir sehr, ich erhalte selten derartige Komplimente… das veranlasste mich, ihn mit ganz anderen Augen zu sehen!

Jetzt erst fiel mir auf, was mein Unterbewusstsein bereits von Anfang an wusste: dass ich meinen Sportkollegen ziemlich attraktiv fand!

Jetzt erst bemerkte ich die Reaktionen meines Körpers darauf: ein Ziehen zwischen den Beinen, ein nasses Höschen, bewusste reizende Bewegungen und Gesten.

Augenblicklich war mir klar: Ich begehrte diesen Mann! So fasste ich denn den Entschluss, wenn auch nicht ganz ohne Bammel, ihn noch hier im Wald zu verführen, denn ich mochte nicht auf eine ‚gesittete Umgebung‘ warten und ausserdem wollte ich schon lange einmal Sex im Freien.

Also führte ich das Gespräch langsam in intimere Gefilde, indem ich die Bemerkung fallen liess, wie leer der Wald zurzeit sei… da könne man direkt auf unanständigere Gedanken kommen…

(Erstaunlich, wie schnell Männer mit Worten und auch Taten reagieren können, wenn ein langweiliges Thema zu einem interessanten wie Sex wechselt und sie bemerken, dass eine Frau mit ihnen flirtet…) So diskutierten wir denn bald einmal amüsiert mögliche Szenarien, wie Mann und Frau sich in einem Wald denn noch so vergnügen könnten…

Jetzt hatte ich das Gespräch soweit, dass ich den wichtigsten aber auch schwierigsten Schritt zu meinem Ziel (nämlich einem gehörigen Orgasmus!) machen konnte! Ich sagte: „Das würde ich jetzt am liebsten auf der Stelle ausprobieren!“, was auf Zustimmung stiess…!

Daher hielten wir ziemlich schnell Ausschau nach einer geeigneten Möglichkeit, das in die Tat umzusetzen, und fanden sie in einem dichten Untergehölz, das wir gerade passierten. Ich lief hinein, er folgte noch etwas unsicher. Bei einem dicken Baumstamm hielt ich an, drehte mich um, lächelte verschmitzt und langte ihm verführerisch an die Hose. Da wartete bereits seine volle Härte auf meine Aufmerksamkeit! Angetörnt ging ich in die Knie, befreite seine Männlichkeit von ihrem Gefängnis und begann daran zu lutschen. Ganz klar mochte er diese Zuwendung, denn ich vernahm verhaltenes Stöhnen. Auch ich musste mich zusammen nehmen, nicht allzu auffällige Geräusche zu machen, denn auch seine Hände blieben nicht untätig: Längst hatte er meinen Busen befreit, knetete ihn und die sensiblen Knospen, was mir wohlige Schauer durch den Körper jagte.

Ich richtete mich auf, um meine Tätigkeit auf seinen Mund auszudehnen. Ich küsste ihn, er liebkoste im Gegenzug meinen Mund, meine Lippen und meinen Hals. Wir streichelten und küssten, was das Zeug hält. Irgendwann wurde es ihm offenbar zu viel, denn er drehte mich mit Schwung um und riss meine Trainerhose und meinen Slip hinunter, beugte mich nach vorn und drang hart in mich ein… ich konnte meinen Aufschrei der Überraschung gerade noch so dämpfen, da stiess er schon fordernd zu, so dass ich mir die Hand vor den Mund halten musste um nicht doch noch den ganzen Wald auf uns aufmerksam zu machen. Eine solche Kraft und Geschicktheit hätte ich ihm nie zugetraut, doch natürlich spielte seine jahrelange Erfahrung auch mit.

Ich klammerte mich also am Baumstamm fest und in diesem Moment war es mir völlig egal, dass ich mich an der harten Borke schürfte, ich konnte nur noch an das immer intensiver werdende Gefühl zwischen meinen Beinen denken, wo sich ein Wirbelsturm zusammenbraute. Meine Gier liess sich mit einfachem Zustossen nicht stillen: So tauchte ich denn meine Finger in den Ort des heissen Geschehens ein, umfasste einmal seinen strammen pumpenden Schwanz, fasste ein anderes Mal in meine bereite Höhle, so dass unsere gemeinsamen Säfte meine Hand ausreichend nass machten, dass ich mich ausgiebig zum Höhepunkt rubbeln konnte. Zusammenzuckend verbiss ich meine Lippen um meine Lust nicht hinaus zu schreien, konnte gleichzeitig fühlen, wie auch er aufgehört hatte sich zu bewegen und seinen Saft in mich spritzte.

Erst nach einer Weile konnte ich unsere Umgebung wieder wahr nehmen. Mir wurde bewusst, dass dieses dichte Unterholz doch nicht so dicht war, wie ich zuvor mit lustverschleierten Augen gemeint hatte; man hatte einen wunderbaren Ausblick auf das Geschehen im Unterholz vom zweiten Weg aus, den wir in unserem Eifer nicht bemerkt hatten! Und dort stand doch prompt ein weiterer Sportler mit einem amüsierten Lächeln im Gesicht und einer Beule in seiner Sporthose…

Sonea

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