Neues Leben Teil 2

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hier gehts zum ersten Teil

2. Kapitel: Essen
Sie hatte sich gestern gemeldet. Es wäre ein toller Nachmittag gewesen – sollte man wiederholen. Ob es mir denn auch gefallen hätte. Oh ja, es hatte mir gefallen. Die devote Rolle lag mir total. Sie wolle heute Abend mit mir essen gehen. Ich hatte nichts dagegen, also verabredeten wir einen Treffpunkt, weil der Weg zum Restaurant etwas kompliziert sei. Es läge „etwas außerhalb“. Kein Problem für mich.

Ich war etwas früher am Treffpunkt und wartete auf sie. Sie kam an und ich stieg aus, um zu ihrem Wagen zu gehen. Sie ließ das Fenster runter und begrüßte mich.
„Da ist ja mein Kleiner.“
Ihre Augen waren der Hammer! Wieder mit Lidschatten, diesmal in einem hellen Rotton. Obligatorischer Eyeliner und Wimperntusche hoben das Strahlen der Augen hervor. Nur diesmal schienen die mandelförmigen Augen etwas schmaler.
„Ja, es ist mir ein Vergnügen!“ antwortete ich ihr.
„Kann ich gut verstehen.“ lächelte sie mir wissend entgegen. Alles an ihr war Klasse – erst recht dieses Lächeln, was aus ihrem süßen Gesicht kam. „Fahr mir hinterher, das Restaurant ist ein Geheimtipp und wirklich schwer zu finden.“
Mit einem Blick auf meine alte Karre sagte ich: „Alles klar. Ich hoffe, ich kann mit Dir mithalten.“
„Ach, das wird schon. Ich fahr auch langsam.“ Sie zwinkerte mir zu.
„Dann mal los!“

Ich ging zu meinem Auto und wir fuhren los. ‚Langsam?‘ dachte ich. ‚Langsam ist anders.‘ Ich hatte ernsthaft Mühe, an ihr dran zu bleiben.
Wir fuhren aus der Stadt raus. Die Gegend wurde immer einsamer. Dann bog sie auf eine kleine Straße ab. Kein Schild oder Hinweis, wohin es ging. Eine kurze Strecke noch, dann kamen wir an ein Gasthaus. Einsam und verlassen. Kein Auto auf dem Parkplatz, aber das Haus war gut beleuchtet. Und sah erbärmlich aus.
Wir parkten unsere Autos. Tabea bemerkte meine Skepsis und sagte einfach nur: „Man soll das Buch nicht nach dem Einband beurteilen.“ Ein schelmisches Grinsen lag auf ihren Lippen. Sie kam auf mich zu und küsste mich auf den Mund.
Sie sah wieder umwerfend aus. Sie trug eine von diesen modisch zerrissenen Jeans, die ihr bis zur Wade ging. Unter den Rissen konnte ich feinmaschigen Netzstrumpf erkennen. Ihre schwarzen Stiefel schlossen am Hosenbund ab, wieder mit Absatz, diesmal etwas mehr. Sie trug ein eng anliegendes Jeanshemd, welches ihre „Äpfelchen“ gut zur Geltung brachte. Ihre Haare hatte sie streng nach oben zurück gekämmt zu einem Zopf gebunden. Und ihre Augen! Sie schienen noch tiefer als gestern, ich war wieder sofort hin und weg. Hypnose oder so. Eine solche Anziehungskraft hatte ich noch nie erlebt.

Und trotzdem schien sie mir anders als gestern. Vielleicht bildete ich mir das auch nur ein.

Sie nahm mich an die Hand und zog mich an sich.
„Was ist denn los mit Dir?“ fragte sie.
Ich konnte wieder ihr betörendes Parfum riechen.
„Naja, die Bude sieht wirklich nicht vertrauenserweckend aus.“
„Lass Dich überraschen, denn es wird Überraschungen geben.“
„Na gut, dann lass uns mal rein gehen.“

Wir umarmten uns an der Taille und gingen zur Tür.
Wir traten ins Lokal und wurden vom Wirt begrüßt.

„Hallo Onkel“ sagte Tabea.
„Hallo meine Kleine“ erwiderte der Wirt.

Sie waren verwandt, vielleicht hatte sie uns deshalb hierhin gelotst. Sie stellte und vor.

„Ein Tisch für zwei? Such Dir was aus, wie Du siehst ist es recht ruhig heute.“ sagte Onkelchen.
„Danke.“ antwortete Tabea. „Bringst Du uns eine Flasche Rotwein?“
„Aber gerne doch!“ erwiderte Onkelchen.
„Für mich bitte Wasser. Ich muss noch fahren.“
Tabea sah mir in die Augen und sagte: „Nein, heute brauchst Du nicht mehr fahren. Wir übernachten hier.“
Bevor ich etwas erwidern konnte, drehte sie sich wieder zu ihrem Onkel. „Das Zimmer hast Du doch fertig?“
„Aber sicher doch. Wie Du es gewünscht hast.“ sagte er.

Wir gingen zu einem Tisch. Alles war sehr rustikal, aber sehr gemütlich. An den Wänden waren Bänke mit schmiedeeisernen Lehnen angebracht, die Stühle waren aus altem Eichenholz und relativ groß und schwer. Die Tische ebenfalls aus Eichenholz, ebenfalls robust und schwer. Es war einfach urig. Ich fühlte mich direkt wohl. Ein Wunder, dass heute nichts los war.

„Lass und den Tisch da drüben nehmen.“ deutete Tabea auf einen Tisch mittig an der Wand.
„Gerne doch. Sieht gut aus.“ sagte ich.
Wir setzten uns hin, ich auf ihren Wunsch hin auf der Bank, sie mir gegenüber. Sie schaute mir in die Augen, und ich war wieder in den ihren versunken. Sie sagte nichts, sondern schaute nur. Es war wie Hypnose, nur dass ihre Augen heute noch tiefer scheinten als gestern. Wir sagten nichts, ich war gerade auch nicht dazu fähig, etwas zu sagen. Ich war einfach nur weg, so tief war ich in ihr gefangen.

Onkelchen kam mit dem Wein und schenkte uns ein.
„Es ist alles vorbereitet. Soll ich mit der Vorspeise anfangen oder brauchst Du noch etwas Zeit?“ fragte er.
„Nein nein, Du kannst gerne schon servieren.“ sagte sie.
„Was gibt es denn?“ wollte ich wissen.
„Ich habe uns als Vorspeise ein Rindercarppacio ausgewählt. Das macht mein Onkel richtig gut.“
„Das hört sich doch gut an!“ grinste ich. „Und was gibt es danach?“
„Lass Dich überraschen.“ grinste sie mich ganz unanständig an.

Onkelchen ging von dannen, und Tabea und ich prosteten uns zu. Sie stellte mir alle möglichen fragen, und dann kam es zu dem Teil, der mich bis dahin am meisten schmerzte.
„Warum bist Du Single?“ fragte sie. „Du siehst doch nicht schlecht aus, hast Charakter. Warum also?“
„Naja. Ich war verheiratet, hatte zwei Kinder. Aber ein übermüdeter LKW-Fahrer hat sie gerammt. Sie hatten keine Chance, waren sofort tot. Laut Unfallbericht sollen sie nichts gespürt haben. Ein schwacher Trost.“
„Ooooh. Das ist traurig.“ sagte sie und nippte an ihrem Wein.
„Ja, ich hatte es mir auch anders vorgestellt. In Ruhe alt werden, auf Enkel warten und so. Aber das wird wohl nichts mehr.“
„Du willst keine Kinder mehr?“ fragte sie. Es hörte sich irgendwie hoffnungsvoll an.
„Nein, dafür bin ich jetzt etwas alt. Ich weiß nicht, ob ich das noch einmal mitmachen möchte.“
„Das kann ich verstehen.“
Warum kam das jetzt erleichtert rüber?

Onkelchen unterbrach mich in meinem Gedankengang, denn er kam mit dem Carpaccio. Es sah erstklassig aus. Ein wenig Olivenöl war auf das Carpaccio geträufelt, grober Pfeffer und Parmesan rundeten das ganze ab.
„Dann wünsche ich einen guten Appetit.“ sagte er.
„Danke.“ antworteten Tabea und ich im selben Moment. Wir grinsten uns an. Oh, diese Augen!
Wir begannen zu essen.
„Das heißt, Du hast nichts mehr, was Dich halten würde?“ fragte sie.
Ich überlegte kurz. „Außer die Arbeit? Nein, nicht wirklich. Das Haus ist eh nur eine Art Erinnerung, die ich gerne vergessen würde. Ich habe sie geliebt, aber es war mir nicht gegeben, mit ihnen alt zu werden. Also ist es für mich nur ein Dach über dem Kopf.“
„Oookaaaay.“ sagte sie langgezogen. Sie schaute auf ihren Teller, wir aßen weiter. Was in ihrem Kopf jetzt wohl vorgehen würde. Ich hatte ja keine Ahnung! Denn da ging einiges drin vor.
Das Carpaccio war leer, die Flasche Wein leerte sich auch. Onkelchen kam und räumte die Teller weg.
„Soll es noch eine Flasche sein?“ fragte er.
„Ja, bitte.“ antwortete Tabea.
„Gerne doch.“ Onkelchen ging und kam wieder.
„Wann möchtet ihr den Hauptgang?“ fragte er.
„Was gibt es denn?“ wollte ich wissen.
„Lass dich überraschen.“ sagte Tabea.
„Okay, dann lass ich mich überraschen.“
An ihren Onkel gerichtet sagte sie: „Lass uns etwas Zeit, wir melden uns dann.“
„Ist in Ordnung. Die Klingel kennst Du ja.“ sagte er.
„Ja, die kenne ich.“ grinste sie.

Onkelchen ging, wir prosteten uns zu und Tabea stand auf, um sich neben mich zu setzen.
Sie duftete wieder betörend. Wir schauten uns an, und ich war wieder in ihren Augen gefangen. Sie neigte ihren Kopf in meine Richtung, und unsere Lippen fanden sich. Es war ein Hauch von einem Kuss, aber er war elektrisierend. Sie drehte sich, setzt sich auf meinen Schoß. Sie nahm meinen Kopf in ihre Hände und zog ihn an sich. Unsere Lippen trafen sich erneut, aber diesmal war es kein Hauch, es war ein Orkan. Ihre Zunge drang in mich ein, und es gab eine wilde Schlacht in unseren Mündern. Gleichzeitig rutschte sie mit ihrem Schoß auf meinem vor und zurück. Mein Schwanz fing an zu wachsen, wurde hart und heiß.
Sie ließ von mir ab.

„Jetzt will ich die Vorspeise.“ sagte sie.
Sie stand auf. „Leg dich hin.“
Ich legte mich auf die Bank. Sie holte wieder Kabelbinder aus ihrer Handtasche und band Hände und Füße an der Bank fest. Und dann folgte etwas, was ich nicht geglaubt hätte.
Ihre Jeans war anscheinend etwas Besonderes. Sie griff an den Hosenbund und riss sich ein Stück Jeansstoff ab. Es war nur festgeklettet. Was aussah wie ein modischer Schnickschnack hatte einen äußerst geilen Effekt. Sie war jetzt im Schritt komplett frei, und ihre geile und feuchte Fotze blitze mir entgegen. Sie kniete sich über mich, und ich konnte schon die Tropfen der Lust sehen.
„Hast du Durst?“ fragte sie mich.
„Oh ja, und wie.“ antwortete ich ihr.
„Dann leck mich, und ich werde dir zu trinken geben. Aber du darfst nicht schlucken, denn ich will auch meinen Nektar haben.“
Sie senkte ihr Becken auf meinen Mund, und meine Zunge fand direkt in sie. Ich leckte sie so gut ich konnte. Sie drückte ihre Fotze fest auf meinen Mund und ließ meine Zunge immer tiefer in sich rein. Ich leckte wie verrückt und merkte ihre Erregung immer mehr. Auf einmal hielt sie still und fing an, leicht zu zittern. Dann explodierte sie. Sie kam gewaltig, und es ergoss sich ein wahrer Schwall in meinen Mund. Ich versuchte alles aufzufangen, aber einiges ging daneben. Sie hatte es bemerkt und steig von mir ab, nur um mein Gesicht abzulecken.
„Abgeleckt, jetzt gehörst du mir!“ sagte sie.
Sie presste ihren Mund auf meinen und drang mit ihrer Zunge wieder ich mich ein. Wir teilten uns ihren geilen Nektar.

„Ich will mehr.“ sagte sie und zog mir die Hose runter.
„Oh, gar nichts drunter!“ stellte sie fest.
„So, wie du es wolltest.“ antwortete ich ihr.
Sie erwiderte nichts. Sie zog ihr Zopfgummi aus den Haaren. Sofort fiel es in Wellen um ihr Gesicht, es war göttlich. Mit dem Zopfgummi band sie mir ruckzuck den schon steifen Schwanz ab, wodurch er noch härter wurde. Dann fing sie an, Eier und Schwanz zu lutschen. Sie ging dazu über, mir die Eier mit ihren schwarzlackierten Fingernägeln zu kraulen, und nahm meinen Kleinen ganz in den Mund. Eine Zungenmassage vom feinsten, ich wurde immer geiler.
„Ich komme gleich.“ stöhnte ich.
„Wird auch Zeit!“ sagte sie. „Ich will deinen Saft jetzt!“
Und dann kam ich. Ich explodierte förmlich, wie sie gerade eben erst. Ich spritze in ihren Mund, drei – viermal. Sie nahm alles auf, massierte noch die letzten Tropfen aus meinem Schwanz. Dann ließ sie von meinem Schwanz ab und kam zu mir hoch. Sie presste ihren Mund auf meinen und teilte meinen Saft mit mir. Unsere Zungen lieferten sich ein geiles Gefecht.
„Das war gut, jetzt wird es aber Zeit für den Hauptgang.“ sagte sie und band mich los.
Sie nahm ihr Stück Jeansstoff und steckte es in ihre Handtasche. Ich zog mir die Hose wieder hoch und setzte mich. Tabea holte ein Glöckchen vom Nebentisch und klingelte. Kurz darauf schaute Onkelchen um die Ecke und fragte: „Gehts los?“
„Ja, bitte.“ antwortete Tabea.
„Ist gut. In fünf Minuten gibts essen.“
„Hört sich gut an.“ erwiderte Tabea.

Wir tranken einen Schluck Wein und schauten und in die Augen. Sie war immer noch blank im Schritt.
„Du musst dich rasieren.“ sagte sie. „Und Bart steht dir auch nicht.“
„Wie jetzt? Ich bin doch rasiert.“ Ich hatte doch erst vor ein paar Tagen die Klinge geschwungen.
„Ja, aber nicht gründlich genug. Das werden wir nachher ändern. Wenn ich dich melke will ich es glatt haben!“
„Okay. Also gehts nachher nicht einfach nur ins Bett?“
„Auf keinen Fall. Die Nacht wird etwas länger! Zieh deine Schuhe und Socken aus.“
Ich schaute sie nur verdutzt an.
„Tu, was ich dir sage. Gewöhn dich dran.“
„Bin ich etwa dein Sklave?“ fragte ich sie.
„Willst du es denn?“
„Naja, da müsste noch einiges geklärt werden.“ sagte ich.
„Das können wir machen – müssen wir auch. Jetzt mach, was ich verlangt habe.
Ich zog Schuhe und Socken aus. Sie griff in ihre Handtasche und schon mir etwas rüber. Es waren Stümpflinge aus Nylon.
„Zieh sie an.“ befahl sie mir.
Ich zog sie an. „Und jetzt?“ fragte ich sie.
„Jetzt massierst du mir zärtlich meine Fotze mit deinen Füßen.“
Ich verstand. Sie hatte noch nicht genug. Ich hob den rechten Fuß, sie half ein wenig. Dann fing ich an mit meinen Zehen ihre Fotze zu massieren. Sie rutschte im Stuhl etwas tiefer und mir entgegen. Sie nahm meinen Fuß in die Hand und drückte ihn fester auf ihre Fotze. Ich spürte durch das Nylon, wie sie wieder ganz feucht wurde. Ihr Atem ging schneller.
Die Massage wurde durch ihr zutun fester und schneller, und da war dann wieder dieses Zittern.
„Komm schnell unter den Tisch und leck mich.“
Ich krabbelte unter den Tisch und schob meinen Kopf zwischen ihre Schenkel. Kaum spürte sie meine Zunge hob sie die Beine und verschränkte sie in meinem Nacken. Sie zog meinen Kopf auf ihre Fotze und presste die Schenkel so zusammen, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Und dann kam sie wieder. Heftig zitternd ergoss sich mir ihr Saft in den Mund. Göttlicher Nektar. Sie hielt die Beine zusammengepresst.

Ich hörte die Schritte nicht, als Onkelchen mit dem Essen kam. Er stellte die Teller auf den Tisch.
„Wo ist deine Begleitung?“ fragte er Tabea.
„Er kniet unter dem Tisch und leckt mir gerade mein Lustzentrum leer.“ antwortete sie.
Onkelchen lachte auf. „Ich verstehe.“ Sein zwinkern und ihren Blick konnte ich nicht sehen, denn ich war ja immer noch zwischen ihren Beinen wir in einem Schraubstock gefangen.
Onkelchen ging wieder, und Tabea entließ mich.
„Schluck ja nichts runter, ich will den Saft auch.“ befahl sie mir
Ich kam unter dem Tisch vor, den Mund voll mit ihrem Nektar. Sie zog mich an sich und unsere Münder pressten sich aufeinander. Ihre Zunge forderte den Saft und bekam ihn auch. Wir küssten uns heiß und innig. Gefühlt nur eine Sekunde, ließen wir wieder voneinander ab. Der Nektar war geteilt.
„Setz Dich und lass es Dir schmecken.“ sagte sie.
„Das habe ich bereits.“ antwortete ich ihr.
„Ich weiß, aber jetzt brauchst du erstmal etwas, damit du mich weiter füttern kannst.“ grinste sie zu mir rüber.

Ich setzte mich und staunte nicht schlecht über das, was dort auf dem Teller lag. Ein schönes Lachsfilet mit Reis in einer Safransauce. Es duftete herrlich.
Onkelchen hatte die Weingläser getauscht und uns einen schönen Weißwein serviert. Er passte hervorragend zum Fisch.
„Du brauchst viel Eiweiß in der nächsten Zeit, wenn du mit dem einverstanden bist, was ich dir später vorschlagen werde.“
„Was hast du denn vor?“ fragte ich sie.
„Das wirst du bald erfahren.“ antwortete sie mir geheimnisvoll. „Aber jetzt lass uns erstmal den Fisch und den Abend genießen.“
„Das machen wir. Aber spann mich nicht zu lange auf die Folter.“
„Gedulde Dich.“ erwiderte sie und schon sich ein Stück Lachs in den Mund.
Ich nahm einen Schluck Wein und begann auch zu essen. Unsere Blicke trafen sich immer wieder, und jedes Mal war ich von ihren Augen gefangen.

Der Lachs war köstlich. Er zerging auf der Zunge. Wir aßen schweigend, aber es war kein peinliches Schweigen. Wir genossen den Moment. Ich wünschte, er würde nie enden. Die Teller leerten sich, und wir füllten die Gläser. Wir unterhielten uns, und plötzlich schwenkte Tabea das Thema in eine aktuelle politische Richtung. Wie ich denn zu dem Thema stehen würde. Ich sagte ihr, ich wäre mit der momentanen Situation ganz und gar nicht zufrieden und würde auch keine Besserung erwarten. Ich sähe auch keine kurzfristige Möglichkeit, wie man diese Situation verbessern könne. Sie nahm meine Antwort mit einer gewissen Genugtuung auf, äußerte sich aber nicht dazu. Im Gegenteil: sie änderte ganz plötzlich das Thema und wollte wissen, ob ich noch ein Dessert möge.
„Ich denke, wenn ich noch was Süßes möchte, dann nur dich.“
Kaum gesagt, dachte ich mir: ‚Oh man, was laberst Du da für einen Mist!‘ Sie grinste nur.
„Na gut. Zieh Dir mal wieder deine Schuhe an, und lass uns nach oben gehen.“

Sie stand auf und öffnete ihre Handtasche, holte den Jeansstoff raus und setzte ihn mit seiner gekonnten Bewegung auf die Hose. Es sah so aus wie vorher – man konnte nicht erkennen, was die Hose „konnte“.
Ich zog sie Söckchen aus, meine Socken und Schuhe an und stand ebenfalls auf. Sie nahm mich an die Hand, und wir gingen nach vorne zum Empfang.
Onkelchen saß in einem Sessel und schlief. Von hier aus sah es aus, als hätte er in den Geheimratsecken Dreck an der Stirn. ‚Liegt wohl am Licht.‘ dachte ich mir.
Tabea ließ meine Hand los und bedeutete mir, stehen zu bleiben. Sie ging zum Sessel und hockte sich daneben nieder. Sie küsste Onkelchen sanft auf die Wange.
„Onkel.“ sagte sie leise.
Er öffnete die Augen. „Oh, Tabea! Entschuldige, ich muss wohl eingenickt sein!“ murmelte entschuldigend.
„Das macht doch nichts.“ sagte Tabea. „Es war alles hervorragend. Ich danke dir.“
„Ach was.“ erwiderte er. „Ich habe Dir zu danken, dass ihr immer noch an mich denkt. Wenn ihr…“
Er sah mich und stockte. Seine Augen wurden leicht größer. Sein Kopf drehte sich zu Tabea. Er sah sie nur an.
„Alles ist gut.“ sagte sie nur.
Sein Blick wurde weich. Sie hatte ihm mit den Augen zu verstehen gegeben, was ich noch nicht wusste und erst später erfahren sollte.
„Ich habe das Zimmer vorbereitet, wie du es gewünscht hast, Ihr könnt direkt hochgehen, wenn du magst. Ich mache dann hier unten noch klar Schiff.“
„Ich danke dir. Aber für dich wird es jetzt auch Zeit fürs Bett, es ist spät, und du siehst müde aus.“
„Aber ich muss…“ Tabea drückte ihm einen Zeigefinger auf die Lippen.
„Du musst jetzt ins Bett. Der Rest kann bis morgen warten. Das läuft dir nicht weg.“
„Na gut. Seht mal zu, dass ihr hochkommt.“
„Gute Nacht, Onkel.“

Tabea erhob sich und nahm mich wieder an die Hand. Wir gingen zum Treppenaufgang und stiegen die Stufen hoch.
„Und dein Onkel findet ins Bett?“ fragte ich.
„Oh ja, mach dir da mal keine Sorgen. So, wie ich ihn kenne macht er sich gleich einen Kaffee, raucht sich eine Zigarette und räumt hier noch auf.“ grinste sie.
„Oh – eine Zigarette könnte ich auch gebrauchen.“ sagte ich.
„Wenn wir oben sind.“ antwortete Tabea.
Wir erreichten den Flur des ersten Obergeschosses.
„Hier sind vier Zimmer, leider im Moment alle leer. Keine Saison zurzeit.“ erklärte mir Tabea. Ich nickte nur stumm.
Wir stiegen weitere Stufen hoch und kamen in einen kleinen Vorraum. Eine Tür war da – anscheinend was das die „Suite“ des Gasthofes. Tabea öffnete die Tür und machte das Licht an.
„Wow“ sagte ich nur.

Drehte man dem Kopf nach links sah man einen abgetrennten Bereich: Badezimmer mit Whirlpool und Dusche. Blick nach rechts offenbarte das stille Örtchen.
Nach vorne geschaut blickte ich in einen offenen Raum, der die restliche Größe des gesamten Gasthofes einnahm. Rustikal eingerichtet.
Auf der rechten Seite stand mittig ein großes, in einem gusseisernen Rahmen gehaltenes Bett. Bett? Eine Liegewiese. Ich schätze sie auf mindestens drei mal drei Meter. Dicke Matratzen und gemütliche Bettdecken luden zum kuscheln und schlafen ein. Genau darüber war ein großes Fenster, das das Sternenlicht aus Bett fallen ließ.
Links war ein Wohnbereich mit großzügigen Sofas und einen Flatscreen eingerichtet. Auf dem Tisch stand ein Sektkübel, darin eine Flasche „Blubberwasser“, daneben zwei Flaschen Wasser. Neben dem Flatscreen war eine Tür, die zum Balkon rausführte. Dorthin zog mich Tabea. Sie öffnete die Balkontür, und wir traten auf einen riesigen Balkon. Er war zur Rückseite ausgerichtet, deswegen konnte ich ihn bei der Ankunft auch nicht sehen.
Ich war hin und weg.

Ich ging zum Geländer, stütze mich ab und schaute in die dunkele Natur. Tabea ließ mich allein, sie ging nochmal rein, machte Kerzen an, löschte das helle Licht, öffnete das Blubberwasser und kam mit zwei gefüllten Gläsern wieder raus. Sie gab mir ein Glas, wir prosteten uns zu. Ich stellte das Glas ab, zündete mir eine Zigarette an. Ich lehnte mich wieder ans Geländer und schaute in den Himmel. Sie kuschelte sich an mich.
„Weißt du, so etwas kennen die Leute aus der Stadt nicht – ich liebe es!“ sagte ich.
„Was denn?“
„Diese Ruhe, diesen Sternenhimmel, diese – Friedlichkeit.“
„Was meinst du?“
„In der Stadt immer nur Gehetze, Termin, Druck. Nachts keine Ruhe durch Lärm oder Licht. Und jetzt schau dir das hier an: Stille, Dunkelheit…“
„Friede?“ versuchte sie meinen Satz zu beenden.
„Nein, nicht Friede. Friede ist etwas Endliches. Ich denke eher an Zufriedenheit. Denn diesen Zustand kann man immer noch erweitern, den Genuss vergrößern, wenn man will.“
Sie sagte nichts. Sie griff unter meinem Arm durch und legte ihre Hand auf meine. Und es war, als durchstoß mich ein elektrischer Schlag. Ich war nicht in der Lage, meine Hand wegzuziehen. Da war es schon wieder vorbei.

Ich blickte zu Tabea. Sie hatte mich die ganze Zeit beobachtet. Sie hatte auch meine Empfindung gesehen, als sie ihre Hand auf meine gelegt hatte. Sie sah mich einfach nur an, wissend. Und da war noch mehr. Aber als ich versuchte, in ihren Augen nach Antworten zu suchen was ich schon wieder in ihrem magischen Blick gefangen.
„Weißt du,“ sagte sie „manchmal muss man die Dinge nehmen, wie sie kommen. Manchmal muss man Tatsachen akzeptieren, auch wenn sie noch so schwer zu glauben sind.“
„So wie die Tatsache, dass ich mit dir hier stehe?“ fragte ich.
„Nicht nur die.“
Sie beugte sich zu mir rüber und gab mir einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Es war elektrisierend.

„Lass uns rein gehen, ich habe ein Bedürfnis danach, dich endlich gründlich zu rasieren.“

Fortsetzung folgt..

Manuele

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