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Das Schloss

Das Schloss

Es war ein wolkenverhangener, düsterer und gewittrig schwüler Samstagabend im Spätsommer, kurz nach Einbruch der Dämmerung, irgendwo in der tiefsten Provinz. Meine Frau und ich waren auf dem Heimweg von einer Hochzeitsfeier bei Freunden. Wir wollten schnell nach Hause, daher versuchten wir, obwohl wir uns in der Gegend nicht auskannten, eine Abkürzung. Prompt verfuhren wir uns und wussten bald überhaupt nicht mehr, wo wir überhaupt waren. Nach längerer Irrfahrt verschlug es uns schließlich auf die wohl einsamste Straße in der entlegensten Gegend, mitten im Wald. Hier hatten wir auch noch eine Autopanne. Unser Wagen blieb stehen und war nicht mehr in Gang zu bringen. Notgedrungen gingen wir zu Fuß weiter, in der Hoffnung, bald eine Ortschaft zu erreichen. Inzwischen war es fast dunkel und fernes Donnergrollen verkündete das Herannahen eines Gewitters. Doch wir schienen Glück im Unglück zu haben. Schon nach kurzem Fußmarsch sahen wir plötzlich ein Licht zwischen den Bäumen, dass offenbar zu einem Haus gehörte. Ein schmaler, asphaltierter Waldweg führte genau darauf zu. Erleichtert schlugen wir diese Richtung ein und kamen kurz darauf zu einem düsteren, alten Gemäuer, einem ehemaligen Jagdschloss, das hier inmitten der Einsamkeit des Waldes stand und offensichtlich noch bewohnt wurde. Das Anwesen machte einen unheimlichen Eindruck. Meine Frau wäre am liebsten sofort wieder umgekehrt, doch leider hatten wir keine andere Wahl. Wir wussten weder, wo wir waren, noch wo wir sonst Hilfe finden konnten. Auch war das Gewitter inzwischen bedrohlich näher gekommen. Schon ließen kräftige Windböen das Laub in den Bäumen laut rascheln, während das Wetterleuchten immer heftiger wurde. Also gaben wir uns einen Ruck und näherten uns dem Schloss. An einem geschlossenen Tor fanden wir eine Klingel und läuteten. Über Gegensprechanlage antwortete uns eine Frauenstimme: „Ja, Bitte?“ – „Entschuldigen Sie bitte die späte Störung. Wir haben eine Autopanne und wollten fragen, ob wir mal telefonieren dürfen.“ Eine drehbare Überwachungskamera, die oberhalb des Tores angebracht war, nahm uns in den Sucher. Zunächst warf man einen sorgfältig prüfenden Blick auf mich, dann schwenkte der Apparat herum und fixierte meine Frau, die etwas abseits stand. Lange und intensiv wurde diese betrachtet. Das Objektiv schob sich aus dem Gehäuse und zoomte sie heran. Dann schwenkte die Kamera auf und ab. Von Kopf bis Fuß wurde meine Gemahlin eingehend gemustert, ja, es schien sogar, als würde sie regelrecht gescannt. Mir fielen Geschichten von Kameras ein, die durch Kleidung hindurch filmen konnten. Ich wusste nicht, ob das womöglich auch so eine Röntgen-Kamera war, weil sie meine Frau gar so genau unter die Lupe nahmen. Meine Gattin sah andererseits aber auch wirklich umwerfend aus. Da wir von einer Hochzeit kamen, waren wir entsprechend herausgeputzt. Meine Frau trug ein apricot-farbenes Kostüm aus Jäckchen und Minirock, dazu eine schwarze Bluse mit tiefem Dekolleté, dunkle Strümpfe und schwarze Stöckelschuhe. Ihr langes, braunes Haar trug sie offen.

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