Pause

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Es war ein schöner Herbsttag, den ich nutzte, um den Garten auf den Winter vorzubereiten. Dazu hatte ich ein altes, abgetragenes Tshirt und meine zerrissene Jeans angezogen.
Ich war derart in meine Arbeit vertieft, dass ich zuerst gar nicht merkte, dass ich beobachtet wurde! Es war der Landschaftsgärtner, der den Garten der Nachbarn pflegte, ebenso in voller Arbeitsmontur und mit Schere bewaffnet. Er lächelte mir zu und meinte, ein solcher Anblick mache seine Arbeit definitiv reizvoller. Ich sollte an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen, dass er selber einen eindrücklichen Anblick bot: breite Schulter mit Muskeln, wie sie nur harte körperliche Arbeit formen kann, und ein Gesicht mit tiefgründigen braunen Augen umrahmt von wilden braunen Locken. Kurzum: ein griechischer Gott… da kam ich nicht umhin, zu mich fragen, ob wohl alles derart perfekt geformt war an ihm…

Wie auch immer: wir kamen ins Gespräch und fachsimpelten über die Pflege von Pflanzen und den Schnitt von Gehölzen. Während der ganzen Zeit lächelte er mich an – da wusste ich: mit mir wird gerade geflirtet! Diese Gelegenheit konnte ich unmöglich verstreichen lassen, darum lud ich ihn zu einem Kaffee zu mir ins Haus ein, was er nicht ausschlug.
Ich muss schon sagen, so nervös habe ich schon lange nicht mehr die Kaffeemaschine bedient. Die ganze Zeit über spürte ich seinen Blick in meinem Rücken und wünschte mir zum wiederholten Male, heute früh doch etwas anderes angezogen zu haben als diese schlampige Montur, wollte ich doch im besten Licht erscheinen. Als die Kaffemaschine endlich fertig war, überlegte ich mir kurz, ob ich ihm die Flüssigkeit rein zufällig über die Kleidung ausschütten sollte, entschied mich aber dann dagegen – ich mag keine plumpen Anmachversuche, also starte ich auch keinen.
Doch da kam er mir zuvor: Wie zufällig berührte er meine Hand, als er die Zuckerdose nehmen wollte, die ich ihm reichte: Eine Sekunde zu lange als üblicherweise schicklich ist. Heisse Blitze durchzuckten mich und trafen sich in meiner Körpermitte, wo sie dieses wohlige Kribbeln auslösten, wie es nur Erregung kann: mein Hirn machte wie mein Atem einen Aussetzer – das muss er wohl gemerkt haben, denn er nahm mir die Dose aus der Hand und zog mich mit der anderen Hand zu sich hinüber. Ich liess es geschehen.

Seine Hände strichen mir sanft über den Rücken, er blickte mich fragend an. Zur Antwort zog ich ihn zu mir und küsste ihn, ein ganz klares Zeichen; da gab es für ihn kein Halten mehr! Er erwiderte den Kuss leidenschaftlich, sein Mund hinterliess eine heisse Spur auf meinen Lippen und meinen Hals hinab. Durch mein Tshirt liebkoste er meinen Busen, meine Brustwarzen dankten es ihm, indem sie sich ihm hart entgegenreckten, schon hatte er den Weg zu ihnen gefunden: Mein Tshirt landete auf dem Boden, dicht gefolgt von seinem, denn meine Hände wurden nun nach der anfänglichen elektrisierten Lähmung auch aktiv! Ich fühlte, wie sich seine Muskeln unter der Haut bewegten, den ganzen Rücken hinauf und hinab, eine Sinfonie der Kraft. Ich strich ihm durch das Haar, erforschte seine gebräunte Haut, währenddessen ich bereits ohne Hose da stand (wann zum Geier hatte er das gemacht…?!).

In diesem Moment der Klarheit führte ich ihn ins Wohnzimmer, wo ich ihm half, seine Hose loszuwerden. Kniend blickte ich zu ihm auf, fragend, ob ich an der Unterhose weiter machen dürfe. Sein flehender Blick war mir Antwort genug! Also befreite ich seine Männlichkeit aus ihrem Gefängnis: Er war hart und aufgerichtet, bereit zu beenden, was die Natur ihm diktierte. Das erregte mich nur noch mehr, ich bemerkte das gewaltige Verlangen, das sich in mir aufgebaut hatte. Ich wollte diese Pracht unbedingt in mir spüren! Also küsste ich ihn, nahm ihn in den Mund und saugte daran – eine Freude! Das musste mein Adonis wohl auch so gesehen haben, denn ich vernahm nur noch seliges Stöhnen. Irgendwann unterbrach er mein Zungenspiel; er war kurz davor zu bersten. So drängte er mich aufs Sofa und entledigte mich meines Slips. Ruckzuck war er in mich eingedrungen, er füllte mich wunderbar aus. Einen herrlichen Moment verharrte er geniesserisch in dieser Stellung – herrlich! Ich dachte, so ein Gefühl liesse sich wohl kaum übertreffen. Wie falsch ich doch lag: Als er sich bewegte, steigerte sich meine Lust ins unermessliche! Seine kräftigen Stösse führten mich schon bald in himmmlische Höhen, immer schneller wurde der Rhythmus unseres Spiels bis ich den Höhepunkt erreicht hatte und meine Extase in die Welt schrie! Kurz darauf war auch er soweit: Ich spürte seine Erlösung mehr als ich sie hörte, was mir einen weiteren Orgasmus bescherte.

Erschöpft legte er sich neben mich, wir mussten zuerst einmal wieder zu Atem kommen.
Sobald wir uns wieder bewegen konnten, standen wir auf, um uns anzuziehen – die Kleidung, die uns an unsere eigentliche Arbeit erinnerte.
Beide mussten wir herzhaft lachen: In der restlichen Zeit würden wir wohl nicht mit unseren Aufgaben fertig werden, dermassen erschöpft wie wir uns gegenseitig hatten!
Doch das liess Vorfreude aufkommen: Da müsste einen weiteren Tag lang gearbeitet werden!

Sonea

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