Trieb

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Amarotic

Jeanine war wieder einmal ihren unbefriedigten Trieben gefolgt und fand sich im Erotikfachmarkt wieder zwischen Dildos und Gleitmitteln. Doch die waren es nicht, was sie interessierte: Sie hielt Ausschau nach einzelnen Herren, die verklemmt durch die Regale zogen und sich die expliziten Szenen auf den Pornohüllen anguckten, zwischendurch verschämt aufblickend.
Denn Jeanine hatte den Entschluss gefasst, heute einmal mehr aus ihrem täglich nötigen Orgasmus herauszuholen: Sie wollte einmal dafür bezahlt werden! Noch nie hatte sie das gemacht, hatte keine Ahnung, wie sie das bewerkstelligen sollte, geschweige denn, wieviel sie für dieses Vergnügen überhaupt erhalten konnte, war sich ihrer offensichtlich devoten Ader nicht bewusst. Sie wusste einfach, dass es sie enorm anmachte, einmal komplett einem wildfremden Mann zu Diensten zu sein.
So schlenderte sie ebenfalls durch die Reihen eindeutiger Utensilien, ihr Blick auf den Eingang des benachbarten Pornokinos gerichtet, wo die Herren ein und aus gingen. Ihr Plan sah wie folgt aus: Sie wollte sich einen einigermassen zufrieden stellenden Mann aussuchen, ihn beobachten und ihm folgen, falls er denn seinen Fuss ins Kino setzte. Sie malte sich aus, wie es dort drinnen aussah: Verdunkelte Räume von Filmen berieselt, voller potenter, gut aussehender Männer…
So verstrich die Zeit. Natürlich hatte der eine oder andere ihre Blicke bemerkt… doch keiner der shoppenden Herren machte Anstalten, seine hier angestaute Lust im benachbarten Pornokino abzubauen, geschweige denn, sie mitnehmen zu wollen… Waren denn die Männer derart geprägt von der abweisenden Frauenwelt, dass sie gar keinen Versuch mehr wagten, eine offensichtlich interessierte Frau wie sie anzubaggern?
Verzweifelt wünschte Jeanine sich ein Plakat mit der Aufschrift: „Bitte besorg es mir!“, denn auch sie konnte sich der Wirkung der Auslage nicht entziehen. Zwischen ihren Beinen machte sich langsam aber sicher ein Nässegefühl bemerkbar. Wenn sie jetzt nicht bald Befriedigung fände, würde sie mit Sicherheit platzen!
Also fasste sie einen mutigen Entschluss: Sie würde ihren Plan verwerfen und einfach auf gut Glück ins Kino gehen! Unsicher schob sie also den verlangten Betrag in den Schlitz und betrat diese andere Welt. Aufregung und auch ein wenig Angst hatten ihre Erregtheit ein wenig schwinden lassen. Da stand sie nun, nahm die Atmosphäre in sich auf, bemerkte Schilder, Bilder und Mobiliar. Neugierig guckte sie um sich, sah keine Menschenseele.
So ging sie in die Umkleide, um sich für ihr Vorhaben bereit zu machen. In Trägershirt und Panties erkundete sie danach die Räumlichkeiten. Da hatte es verschliessbare Einzelkabinen, dunkle Räume mit faustgrossen Löchern in den Wänden und ein Zimmer, das war nur mit einer riesigen Matte möbliert und natürlich hingen überall Bildschirme aus denen hübsche nackte Frauen stöhnten. Auch eine kleine Bar hatte Platz, doch auch dort fand sich niemand, nicht einmal Personal. Etwas enttäuscht setzte Jeanine sich auf einen Barhocker und guckte sich den laufenden Streifen an. Die Darstellerin machte sich gerade am Riesending eines anonymen Stechers zu schaffen – Jeanine kam nicht umhin, sich an deren Stelle zu wünschen – saugte daran, liess ihn komplett in ihrem Mund verschwinden. Jeanine guckte gedankenverloren zu, nach und nach machte sich ihre Erregung wieder bemerkbar. Warum musste sie ausgerechnet den Tag im Pornokino erwischen, an dem Flaute herrscht?! Langsam aber sicher konnte sie das Ziehen in ihrer Leistengegend nicht mehr aushalten, darum suchte sie sich nur für sich allein ein Zimmer aus: Eines derjenigen mit Löchern in der Wand. Sie legte sich bequem auf die Matratze mit Blick auf den Bildschirm und schob ihre Hand ins Höschen, fing an sich zu streicheln. Das war zwar nicht gerade, was sie sich gewünscht hatte, doch auch ihre Hand fühlte sich bei diesem Grad Erregtheit himmlisch an. Sie fuhr mit dem Finger in sich, spürte die umgebende weiche Nässe und stellte sich vor, ein praller Penis würde sie ausfüllen, gerade so wie im laufenden Film. Dort war jetzt nämlich der Darsteller tätig geworden und stiess geräuschvoll zu. (Warum bekam man in einem Porno vom Mann eigentlich immer nur den Bereich um den Po sowie sein bestes Stück zu Gesicht?)
Jeanines andere Hand indes wanderte aufwärts zu ihren Brüsten, wo sie eine Knospe fasste und hinein kniff. Das schickte heisse Blitze durch ihren Körper genau in ihr Zentrum, wo sie sich selbst liebkoste.
Die ganze Zeit hielt sie die Augen geschlossen – deshalb merkte sie auch nicht, wie sie von einem Paar Augen durch ein Guckloch beobachtet wurde. Erst als sie ein gedämpftes Stöhnen vernahm, fiel ihr der Beobachter auf. Also war sie doch nicht alleine hier! Ermutigt durch Jeanines Blickkontakt kam der Herr, ein untersetzter Mittvierziger, schliesslich ins Zimmer. Klar konnte man seine Erregung aber auch eine gewisse Unsicherheit erkennen. Daher übernahm Jeanine etwas mulmig die Führung: Sie erkundigte sich nach seinen Vorstellungen und Wünschen und fragte ihn, was er ihr geben würde, wenn sie ihm diese erfüllte, gespannt auf seine Reaktion. Der Mann war ziemlich notgeil und wollte sie ganz einfach Doggystyle nehmen. Doch er nannte einen Betrag! Er kramte die Scheine aus seiner Hosentasche heraus und streckte sie ihr fragend hin. Das war sie also jetzt, die Erfüllung ihrer Phantasie!
Sie nahm den Betrag entgegen.
Die erhaltenen Scheine fegten jetzt auch noch die letzten Skrupel weg: Im Handumdrehen hatte sie den Mann zu sich dirigiert, ihn seine Hose ausziehen geheissen und ihm sein mitgebrachtes Kondom über gezogen. Sofort gings zur Sache – der Freier (so musste sie ihn wohl jetzt nennen…) rammte seinen erigierten Stängel rücksichtslos in sie hinein, hielt sich abwechselnd an Po und Busen fest. Immer härter und schneller stiess er zu – genau im Tempo, das Jeanine gerade brauchte um selber zum Höhepunkt zu gelangen, denn sie fühlte, dass ein grosser Orgasmus kurz bevor stand, kriegte kaum noch Luft vor lauter Stöhnen und Schreien.
Doch er kam ihr zuvor! Mit einem lauten Aufstöhner stoppte er seinen Ritt, zog sich zurück und liess Jeanine enttäuscht auf die Matte sinken, ihre Klitoris klitschnass und pulsierend vor Erregung, liess sich aber nichts anmerken. Mit einem zufriedenen Lächeln bedankte sich der Mann und verabschiedete sich, liess Jeanine in ihrer Geilheit zurück.
Nicht kommen zu dürfen, das ist wohl der Preis, den die Nutte zahlt, dachte sich Jeanine.
Sonea



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