Das Schloss – Aus der Sicht meiner Frau

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Eine gute Freundin von mir hatte geheiratet. Mein Mann und ich waren zur Hochzeit eingeladen gewesen. Die Vermählung fand im Heimatdorf des Bräutigams statt, einem ziemlich abgelegenen Provinznest in einer uns völlig fremden Gegend. Schon den Hinweg hatten wir nur mit Hilfe des Navigationsgerätes gefunden.
Nach einer wahren Bilderbuchtrauung mit anschließendem Festessen, Tanz und überhaupt allem, was dazu gehört, machten wir uns gegen Abend auf den Heimweg. Den Tag über waren dunkle Wolken aufgezogen und es war schwül heiß. Ein Gewitter lag in der Luft, darum hatten wir es eilig, denn wir wollten natürlich zu Hause sein, bevor das Unwetter niederging. Doch ich lehnte mich zurück und vertraute darauf, dass mein Göttergatte es schon richtig machen würde. Von wegen! Es dauerte nicht lange und er hatte sich hoffnungslos verfranzt. Statt einfach den Weg zurück zu fahren, den wir gekommen waren, wollte er trotz mangelnder Ortskenntnis unbedingt eine Abkürzung nehmen. Hierbei verließ er sich voll auf sein neues Navi. Ich habe ja selbst noch nie viel von diesen Dingern gehalten. Zu viele Geschichten kannte ich von Leuten, die sich trotz dieser Technik erst völlig verirrt hatten und am Ende gar verunglückt waren und beispielsweise mit dem Auto ins Wasser fielen, weil das Navi sie auf längst abgerissene Brücken geleitet hatte. Wie recht ich mit meiner Ablehnung hatte, schien sich an jenem Abend zu erweisen. Zwar hatte unser Gerät auf der Hinfahrt noch tadellos funktioniert, doch jetzt auf dem Heimweg schien es plötzlich verrückt zu spielen. Statt nach Hause lotste es uns immer tiefer in die Pampa hinein. Um uns herum wurde es immer einsamer. Es war schon eine Weile her, dass wir überhaupt zuletzt eine Ortschaft passiert hatten. Schließlich erreichten wir ein riesiges, entlegenes Waldgebiet, das scheinbar fernab von jeglicher Zivilisation lag. Der Forst wurde immer dichter, die Straße immer schlechter. Man erwartete hinter jeder Kurve ein Schild mit der Aufschrift: „Weltende! Bitte Umkehren!“ Ausgerechnet in dieser gottverlassenen Gegend gab unser Auto den Geist auf. Mein Mann versuchte zwar alles, um die Karre wieder zum Laufen zu bringen, doch ohne Werkzeug und Ersatzteile war dies ein aussichtsloses Unterfangen. Auch konnten wir keine Hilfe herbeirufen, weil die Gegend so abgelegen war, dass unsere Handys keinen Empfang bekamen. Aber selbst wenn, dann hätten wir ohnehin nicht sagen können, wo wir überhaupt waren.


Schließlich blieb uns nichts anderes übrig, als zu Fuß weiter zu gehen. Irgendwo musste die Straße ja schließlich hin führen. Das heißt, ich hätte auch im Auto warten können, doch ich wollte nicht alleine zurück bleiben. Missmutig stöckelte ich neben meinem Mann her. Für die Hochzeit meiner besten Freundin hatten wir uns beide ordentlich fein gemacht. Ich trug ein elegantes apricot farbiges Minirock-Kostüm, das ich extra für heute gekauft hatte, dazu eine schicke schwarze Bluse, dunkle Strümpfe und Highheels. Mein Mann trug mit einem edlen schwarzen Smoking ebenfalls seinen besten Zwirn am Leib. Es war genau die richtige Aufmachung, um bei Nacht und Regen durch den Wald zu spazieren. Die Sonne war bereits untergegangen, unter dem dichte Blätterdach des Waldes war es bereits ziemlich düster. Gelegentlich blitzte und donnerte es. Das erwartete Gewitter stand also ebenfalls unmittelbar bevor.
Doch zum äußersten schien es dann doch nicht zu kommen. Schon als wir ein kurzes Stück gegangen waren, erreichten wir eine kleine Abzweigung. Ein schmales Sträßchen, eigentlich mehr ein besserer Waldweg, verließ hier die Hauptstraße und führte tiefer in den Wald hinein. In dieser Richtung war ein Licht zu sehen. Irgendwer musste dort hinten sein. In der Hoffnung auf schnelle Hilfe folgten wir dem schmalen Weg – und kamen zu Frankensteins Spukschloss. Ungelogen, der Bau wirkte, wie die Kulisse eines Horrorfilms. Hohe Backsteinmauern umgaben ein im neugotischen Stil errichtetes, schlossähnliches Gebäude, das mit allerlei Dämonenfratzen, sogenannten Gargoyles, verziert war. Leicht herunter gekommen und teilweise von Efeu überwuchert, wirkte das Haus gerade jetzt in der Abenddämmerung in jeder Hinsicht gruselig.
Bestimmt stieg im Keller in der Gruft gerade Graf Dracula aus seinem Sarg, während im Laboratorium ein verrückter Professor seine aberwitzigen Experimente vorbereitete. Bloß weg hier, bevor er noch Igor, seinen untoten Helfer, ausschickte, um uns einzufangen und zu ihm zu bringen, damit wir ihm als Versuchskaninchen dienen konnten. Doch mein Mann meinte, dass wir aufgrund der Umstände keine andere Wahl hätten. Womit er leider recht hatte. Und weil das mit Dracula und dem wahnsinnigen Wissenschaftler ohnehin nur meiner lebhaften kindlichen Fantasie entsprungener Blödsinn war, überwand ich meine Furcht und folgte meinem Gatten zu einem Tor, das in die Außenmauer des Schlosses eingelassen war. Hier verhandelte er über eine Gegensprechanlage mit den Schlossbewohnern, damit man uns einließ. Zuvor wurden wir mit einer Überwachungskamera unter die Lupe genommen.
Selbst durch das elektronische Auge hindurch spürte ich fast körperlich, wie ich förmlich mit Blicken ausgezogen wurde. Normalerweise hätte ich auf dem Absatz kehrt gemacht und die Flucht ergriffen. Aber wir hatten ja keine andere Wahl! Ich musste gute Mine zum bösen Spiel machen und in diese verflixte Kamera lächeln, damit man uns einließ. Dazu setzte ich einen Fuß vor, damit meine Beine besser zur Geltung kamen, stemmte die Arme in die Hüften und wackelte ein wenig mit dem Hintern. Meine Darbietung schien zu überzeugen, denn endlich wurde uns aufgetan.
Als wir auf dem Schlosshof standen, konnten wir erkennen, dass sich hinter den Fenstern im oberen Stockwerk des Gebäudes ein festlich geschmückter Saal befand, in dem sich zahlreiche elegant gekleidete Damen und Herren aufhielten. Auf dem Hof parkten zudem diverse Luxuslimousinen.
Irgendeine vornehme Nobelparty fand hier statt. Na, wenigstens waren wir passend gekleidet. Der Anblick der vielen Autos stimmte mich hoffnungsvoll, denn irgend jemand würde uns nachher sicher mitnehmen können.
Einige der Partygäste kamen ans Fenster und schauten zu uns herunter. Aber wie sie uns anstarrten! In ihren Blicken lag nicht etwa Neugier auf de Überraschungsgäste, sondern die nackte Wollust, so, als wollten sie gleich aus dem Fenster springen und über uns herfallen, um uns noch an Ort und Stelle zu vergewaltigen. Ich spürte zahlreiche aufdringliche Blicke auf meinem Körper, kam mir dabei vor, wie eine Striptease-Tänzerin auf dem Laufsteg. Hätte es in diesem Augenblick nicht angefangen, zu regnen, wäre ich fluchtartig davon gelaufen! Statt dessen rannten wir zum Eingang des Schlosses und betraten es durch eine offen stehende Tür. Innen war es völlig dunkel. Man sah die Hand vor Augen nicht. Das Schloss schien auf einmal menschenleer zu sein, obwohl wir ja gesehen hatten, das die nicht der Fall war. Kaum waren wir drinnen, schloss sich hinter uns krachend die Tür und wurde selbsttätig abgesperrt, so dass sie sich auch von innen nicht mehr öffnen ließ. Wir waren in eine Falle getappt! Nun wurde es meinem Mann zu bunt. „Warte hier auf mich! Ich bin gleich zurück!“ sagte er zu mir. Dann ging er alleine auf die Suche nach den Schlossbewohnern. Ängstlich sah ich ihm nach, wie er in der Dunkelheit verschwand. Deutlich spürte ich, dass gleich etwas schreckliches passieren würde. Und Tatsächlich: Kaum war er weg, da wurde neben mir plötzlich eine Tür aufgerissen. Helles Licht blendete mich. Ich sah nur eben, wie zwei Gestalten auf mich zu kamen. Weil klar war, dass sie nichts gutes wollten, versuchte ich, meinen Mann zu rufen: „Hilf mir! Da sind…“ Weiter kam ich nicht, denn schon hatte mich de eine Gestalt gepackt und presste mir ein Tuch ins Gesicht. Dadurch bekam ich nur noch erstickte Laute hervor: „… mmmmmppphh…“ Vergebens versuchte ich zu entkommen, doch ein starker Männerarm hatte sich wie eine Eisenklammer um mich gelegt. Aus dem Tuch über meinem Gesicht stieg ein stechend süßlicher Geruch hervor. Man wollte mich betäuben! Instinktiv hielt ich die Luft an, in der Hoffnung, dass das Tuch rechtzeitig weggenommen wurde, bevor ich das Bewusstsein verlor. Die zweite Gestalt, eine Frau in einem schwarzen Abendkleid, umfasste meine Fußknöchel. Ich wurde hochgehoben und in das Zimmer getragen. Dabei wurde mir das Tuch, das wohl mit Chloroform, Äther oder sonst einem Betäubungsmittel getränkt war, weiter auf Mund und Nase gedrückt.
Schließlich ging mir die Puste aus und ich musste Luft holen. Tief sog ich dabei die narkotisierenden Dämpfe ein. Erst wurde mir schwindelig, dann begann sich das Zimmer um mich zu drehen. Zuletzt merkte ich noch, wie ich wieder auf die Füße gestellt wurde und wir die beiden Stalker an die Wäsche gingen. Der Mann zerrte an meiner Jacke, die Frau fummelte an meinem Rock herum und ich wechselte endgültig ins Reich der Träume….
Es war, als hinge ich kopfüber an einem Abgrund und drohte zu stürzen. Doch etwas drückte gegen meinen Bauch und hielt mich fest. Ein Riesenvogel schien mich n seinen Klauen davon zu tragen … Ein wenig kam ich zu mir. Wie durch Watte gefiltert nahm ich war, dass ich in Wirklichkeit über derSchulter eines Mannes hing, der mich einen dunklen Gang entlang trug. An einem kühlen Luftzug merkte ich, dass ich völlig nackt war. Mühsam versuchte ich, etwas zu sagen, konnte aber nur unverständlich brabbeln. Als Reaktion bekam ich einen heftigen Schlag auf den Kopf und verlor erneut das Bewusstsein…
Der Traum mit dem Vogel schien sich zu wiederholen. Diesmal erreichte er sein Nest, legte mich ab uns setzte sich auf mich. Deutlich spürte ich sein Gewicht auf meiner Brust. Eine Art Wurm versuchte, mir in den Mund zu kriechen. Er kam jedoch nicht weit, kroch zurück, wieder vor und zurück, wieder vor… Als er merkte, dass er nicht weiter kam spie er Gift und Galle in meinen Rachen und verschwand. Auch der Riesenvogel erhob sich wieder und flog davon…
Endlich kam ich wieder zu Bewusstsein. Heftige Kopfschmerzen plagten mich. Dazu hatte ich einen merkwürdigen Geschmack im Mund. Es dauerte einen Augenblick, bis ich meine Lage überblicken konnte. Splitterfasernackt lag ich auf einem Bett in einem abgedunkelten Raum. Leise schrie ich auf, als ich erkannte, was das für ein komische Geschmack war, der an meinem Gaumen klebte. Ich kannte ihn, weil ich mit meinem Mann schon mehrfach Oralverkehr gehabt hatte. Es war der Geschmack von Sperma. Irgendjemand hatte meine Bewusstlosigkeit ausgenutzt und sich von mir einen blasen lassen. Wut stieg in mir auf. Wo war ich? Wo war mein Mann? Wie kamen wir wieder von hier weg?
Der Zorn gab mir neue Kräfte. Ich kam auf de Füße und stapfte zur Tür. Diese führte hinaus in einen dunklen Gang. Orientierungslos tappte ich ein paar Schritte durch die Dunkelheit vorwärts,

da sagte plötzlich neben mir eine Stimme aus dem Dunkel: „Wohin des Wegs, schöne Frau?“ Sofort begann ich zu rennen, doch mir wurde der Fuß gestellt. Der Länge nach fiel ich hin. Jemand sprang auf meine Rücken und drückte mich zu Boden. Ich versuchte zu schreien, doch mir wurde der Mund zugehalten, so dass ich wieder nur erstickte Laute hervor bekam: „…mmmmpph…“ Eine zweite Person hielt meine Beine fest. Meine Arme wurden nach hinten gedreht, die Hände mit einem Strick auf den Rücken gefesselt. Dann spürte ich einen stechen Schmerz, den Stich einer Injektionsnadel an meinem Gesäß. Erst, als man mir irgend eine Spritze verpasst hatte, ließ man mich los. Ich wurde am Arm gepackt, hoch auf die Füße gezogen und in das Zimmer zurück geführt. Wegen der Injektion erwartete ich, jeden Augenblick wieder das Bewusstsein zu verlieren, was jedoch nicht geschah. Offenbar war mir diesmal kein Betäubungsmittel, sondern etwas anderes verabreicht worden. Was, das sollte ich später erfahren.
In dem Zimmer wurde Licht eingeschaltet. Jetzt konnte ich meine Peiniger näher in Augenschein nehmen. Es handelte sich um zwei Frauen. Die eine kannte ich schon. Es war eine gut gebaute Südländerin, mit langen schwarzen Haaren, brauner Haut und ansehnlichen Rundungen. Als wir das Schloss betreten hatten, war sie es gewesen, die geholfen hatte, mich zu überwältigen und mir dabei den Rock heruntergerissen hatte. Bevor ich unter dem Einfluss des Chloroforms das Bewusstsein verlor, hatte ich kurz ihr Gesicht gesehen. Nur hatte sie dabei noch ein schwarzes Abendkleid getragen. Nun war sie nur noch in schwarzen Dessous, bestehend aus Slip, BH, dunklen Halter losen Strümpfen und schwarzen Highheels. Die andere Frau war eine rassige Blondine mit hübschem Gesicht und toller Figur, eine wandelnde Männerfantasie in einem grünen Bikini und weißen Stöckelschuhen. Die schwarzhaarige führte mich zum Bett und boxte mir leicht in den Bauch, so das ich rückwärts auf die Matratze plumpste. „Spürst Du schon was?“ fragte sie mich. In der Tat hatte sich in diesem Augenblick explosionsartig ein merkwürdiges Gefühl in meiner Magengrube breit gemacht. Im ersten Moment dachte ich, es käme dem Stoß, den die Schwarzhaarige mir gegeben hatte und dass mir gleich der Magen hoch käme. Doch dann wanderte diese Gefühl langsam tiefer in meinen Unterleib, wo es zu einem herrlichen Kribbeln wurde. Ein Gefühl der Euphorie, von nie gekannter Lust überkam mich. Es war jenes herrliche Kribbeln, das man verspürt,wenn man zum ersten Mal der Versuchung nachgibt und etwas erotisches, aber scheinbar verbotenes macht. Offenbar war das die Wirkung der Spritze von vorhin. Bei dem Medikament, das mir die beiden Frauen injiziert hatten, musste es sich offenbar um ein Aphrodisiakum, eine Lustdroge handeln, die den Konsument, in diesem Falle mich, in einen Zustand höchster sexueller Erregung versetzte. Mein Herz pochte, vor Lust zitterte ich am ganzen Leib. „OK, sie ist soweit!“ meinte schwarzhaarige zu der blonden. Diese rief durch die Tür: „Ihr könnt kommen!“ Ein junges Pärchen, beide Anfang zwanzig, betrat den Raum. Er war ein gutaussehender Jüngling mit kurzen, blonden haaren und athletischem Körperbau, gekleidet in einen grauen Anzug. Das Mädchen hatte ein hübsches rundes Gesicht, lange Kastanienbraune Locken und eine kurvig dralle Figur, doch saßen die Pfunde an den richtigen Stellen, so dass sie besonders weiblich wirkte. Sie trug ein enges weißes Minikleid, dessen tiefes Dekolleté Mühe hatte, ihren üppigen Busen zu bändigen.
Die beiden zogen sich nackt aus. Als ich den Jungen im Adamskostüm sah, konnte ich nicht mehr an mich halten, doch hinderten mich meine gebundenen Hände. Die Südländerin löste meine Fessel und dann fiel ich ihm um den Hals. Meine Erregung hatte sich zu einem wahren Lustrausch entwickelt, durch den ich mich nicht mehr an alles erinnern kann. Nur, dass es herrlich war und wir im Bett so ziemlich alles gemacht haben, was man sich vorstellen kann. Oral, vaginal, anal, Sex von vorne von hinten, von der Seite, im Stehen, im Sitzen und im Liegen. Auch mit dem Mädchen habe ich aufs innigste die intimsten Zärtlichkeiten ausgetauscht und dabei sogar meinen Spaß gehabt, obwohl ich bis dahin nie auch nur den leisesten hauch lesbischer Gelüste verspürt hatte. Aber seit jener Nacht habe ich sehr wohl ab und an das Bedürfnis, zur Abwechslung auch mal eine Frau mit unter die Bettdecke zu nehmen. Irgendwann,nach dem gefühlt hundertzwanzigsten Orgasmus verlor ich erschöpft das Bewusstsein…
Wie lange ich geschlafen habe, kann ich nicht mehr sagen, doch es tat mir gut. Einigermaßen erfrischt kam ich wieder zu mir. Völlig allein lag ich auf dem Bett und musste mich erst einmal neu sortieren. Was war geschehen? Da war dieses Pärchen gewesen und wir hatten… Oder war es nur ein Traum gewesen? Und wenn nicht, was würde mein Mann dazu sagen? Nun, dass ich es mit einer Frau gemacht hatte, würde er mir wohl verzeihen. Im Gegenteil. Er stand ja auf lesbische Liebe und zog sich immer wieder entsprechende Pornos rein. Den Gedanken, dass auch seine innig geliebte Gattin mit Frauen schlief, würde er wahrscheinlich sogar sehr aufregend finden. Und das Mit dem jungen Mann? Hier konnte ich ihm ja die Wahrheit sagen, nämlich dass ich zuvor unter Drogen gesetzt worden war. Außerdem sollte es mich nicht wundern, wenn er da, wo er gerade war, auf ganz ähnlich ehebrecherische Weise traktiert wurde.
Während ich so nach dachte, öffnete sich plötzlich die Tür und ein Mann kam herein. Es war schon ein älterer, grau melierter Herr mit Halbglatze und Drei-Tage-Bart. Sein teurer Anzug verriet, dass er der gehobenen Klasse angehörte. Plötzlich war es mir doch ein wenig unangenehm, so nackt vor diesem vornehmen Herrn zu sitzen. Ich rollte mich ein, zog die Beine an und schlang meine Arme darum. So wollte ich meine Blöße verdeckten. Doch der Mann lachte freundlich. Beruhigend redete er auf mich ein: „Machen Sie sich keine Sorgen, meine Teuerste, es ist alles in Ordnung! Sie brauchen sich für nichts zu schämen. Überhaupt sind sie eine wirklich tolle Frau in jeder Hinsicht.“ Wie er so auf mich einredete, schmolz nach und nach das Eis. Ich weiß nicht, war es eine letzte Nachwirkung der Lustdroge, oder besaß er tatsächlich solch eine Ausstrahlung, wo er doch äußerlich überhaupt nicht mein Typ war. Jedenfalls fasste ich Vertrauen zum ihm und öffnete mich ein wenig. Ich lag nun, den Oberkörper auf die Arme gestützt auf der Seite, gab den Blick auf meine Brüste frei. Er redete weiter auf mich ein, hielt mir eine Vortrag darüber, wie wichtig eine erfüllte Sexualität war und dass gewissermaßen die Welt unterging, wenn ich nicht regelmäßig mit Männern schlief. Irgendwie klang das alles so verflucht logisch aus seinem Mund und ich wollte seine Rat beherzigen. Dann streichelte er mir über den Rücken. Es war, als würde er mit seinen Händen eine Art Energie auf meinen Körper übertragen. Als er auch noch meine Brüste liebkoste und mir zwischen die Beine an meine empfindsamste Stelle fasste, war ich endgültig aufgetaut. Japsend vor Lust kam ich auf die Beine und fiel ihm um den Hals. Innerhalb von Sekundenbruchteilen hatte ich ihn aus seinem Anzug geschält und schon saß ich auf ihm. Ich ließ ihn in mich eindringen, dann ritt ich auf ihm einem der intensivsten Orgasmen meines Lebens entgegen. Der Schweiß brach mir aus, so wild trieb ich es mit ihm. Zwischendurch glaubte ich für einen Augenblick das Gesicht meines Mannes an der Tür zu sehen, doch das war mir egal. Ich wollte den, der da unter mir lag. Und dann
… Ich glaube, ich habe laut aufgeschrien, so heftig kam ich zum Höhepunkt. In mehreren Wellen wogte die Lust durch meinen Körper. Erst allmählich verebbten die Gefühle. Glücklich, befriedigt und erschöpft glitt ich von ihm und neben ihm auf dem Bauch liegen, genoss das wohlige Gefühl der Entspannung, dass jedem Orgasmus folgt. Plötzlich spürte ich wieder diesen stechenden Schmerz an meinem Gesäß. Ich fuhr hoch, doch bevor ich überhaupt begriff, was passiert war, wurde mir auch schon schwarz vor Augen…
Auch dieses Mal wusste ich beim Aufwachen nicht, wie viel Zeit vergangen war. Wieder musste ich mich neu orientieren. Dar waren erst die beiden Frauen, dann das junge Pärchen und zuletzt der ältere Herr gewesen. Ich hatte mit ihm geschlafen und dann … war da nicht dieser Schmerz gewesen? Ich betastete meinen Hintern. Tatsächlich! Neben der Einstichstelle der ersten Injektion fand sich noch eine zweite. Er hatte mir also wirklich wieder eine Spritze verpasst. Diesmal war es wieder ein Betäubungsmittel gewesen, denn ich hatte sofort das Bewusstsein verloren. Wut stieg in mir auf. Wieso hatte er das getan? Ich hatte doch alles für ihn getan und wäre sogar bereit gewesen, noch mehr zu tun! Es wurde Zeit, dass ich meinen Mann wiederfand und wir von hier verschwanden.
Wie beim letzten Mal verlieh die Wut mir neue Kräfte. Ich stand auf, stampfte zur Tür, öffnete sie – und blickte in den Lauf einer Pistole! Die Schwarzhaarige stand draußen. In den Händen hielt sie eine Waffe. Diese war drohend auf mich gerichtet! Sofort hob ich die Hände und wich zurück. „Du hast Stubenarrest!“ sagte sie grimmig, „Los! Zurück ins Zimmer!“ Die Blondine in dem grünen Bikini kam dazu und meinte zu der Schwarzhaarigen: Lass nur! Wir können im Salon mehr mit ihr anfangen! Sie soll sich nur etwas herausputzen. Nackt sieht sie zwar echt geil aus, aber etwas Stoff steigert den Appetit!“ Sie fasste in einen Schrank neben der Tür, holte einen roten Schnür-Bikini sowie ein Paar schwarzer Stöckelschuhe hervor und reichte sie mir. Ich musste beides anziehen.
„Mist!“ fluchte die Blonde, „Nichts zum Fesseln da!“ „Warte mal!“ sagte die Schwarzhaarige und reichte ihre Pistole der Blonden. Dann zog sie einen ihrer halterlosen Strümpfe aus und die Blonde benutzte ihn, um mir die Hände auf den Rücken zu fesseln. Schließlich holte sie einen Mundschutz hervor, wie ihn Ärzte tragen, gab aus einem kleinen Fläschchen eine helle Flüssigkeit darauf und setzte ihn mir auf. „Keine Angst!“ erklärte sie hämisch kichernd, „Weder Chloroform, noch Äther. Nur etwas, äh, sagen wir mal Berauschendes!“ Die Schwarzhaarige zog nun ihren zweiten Strumpf und gab ihn ebenfalls der Blonden. Diese flocht eine Schlinge hinein, legte sie mir um den Hals und zog mich daran, wie an einer Leine mit sich.
Wir gingen einen langen Gang entlang. Wir kamen an mehreren Zimmertüren vorbei, aus denen verräterisches Gestöhne zu hören war. Eine Tür stand offen. In dem Raum dahinter sah man auf einem Bett ein Gewimmel aus menschlichen Gliedmaßen. Mindestens ein halbes Dutzend Menschen, Männer und Frauen, räkelte sich beim Gruppensex auf der Matratze. Ein paar Schritte weiter sah man durch eine weitere offene Tür wieder ein Bett. Darauf lag, nackt und selig schlummernd – mein Mann! Der Mundschutz knebelte mich nicht völlig und ich konnte mehrmals seinen Namen rufen, doch er wachte nicht auf. Offenbar hatte man ihn zuvor betäubt.
„Nicht übel, dein Alter!“ sagte die Blonde n einem spöttischen Tonfall, „Ich habe ihn vorhin ein wenig geritten. Danach musste ich ihm einen Chloro-Nacht-Kuss geben, damit er wieder runter kam!“ Damit bestätigte sie meinen Verdacht. Auch mein Mann war genau, wie ich, erst verführt und dann betäubt worden. „Aber bevor Du Dich beschwerst, „ fuhr die Blondine fort, „Du hast es ja auch mit meinem Mann (der alte Kerl!) getrieben! Ihm tun jetzt noch die Eier weh. Hoffentlich schwärmt er mir jetzt nicht endlos vor, wie toll Du angeblich bist!“
Wir gingen weiter. Dabei musste ich die ganze Zeit durch den präparierten Mundschutz irgendwelche Dämpfe einatmen. Dadurch wurde ich seltsam trübe im Kopf irgendwie passiv. Ich schien das Geschehen nicht selbst zu erleben, sondern as unbeteiligter Beobachter an einer Art Bildschirm mitzuverfolgen. Wie eine Schlafwandlerin bewegte ich mich und tat wie ein Roboter alles, was von mir verlangt wurde.
Endlich erreichten wir den Salon, von dem de Blonde gesprochen hatte. Es war der Festsaal, den mein Mann und ich vom Schlosshof aus gesehen hatten, nur dass sich die Kleiderordnung inzwischen deutlich gelockert hatte. Abendkleider und -anzüge waren den heißen Dessous und Nacktheit gewichen. Die elegante Party hatte sich zur Sexorgie gewandelt. Meine schwarzhaarige „Meisterin“ führte mich zu einer Bartheke. Hier nahm sie mir endlich die Fesseln und auch den Mundschutz ab. Ich war völlig high und tat willenlos, was von mir verlangt wurde. Ich musste mich auf einen Barhocker setzen und eine aufreizende Haltung einnehmen. „Nur noch etwas Geduld!
Mann wird sich gleich um Dich kümmern!“ sagte die Blonde, dann verschwand sie mit ihrer schwarzhaarigen Komplizin.
Regungslos saß ich da und wartete, was passieren würde. Da erschien mein Mann vor mir. Er war nackt und sah etwas zerzaust aus, hatte wohl auch schon einiges erlebt in diesem Schloss. Ich freute mich, ihn zu sehen, war aber zu paralysiert, um ihm dies zu zeigen. Plötzlich kam ein anderer Mann zu mir. Ein großer, gutaussehender Mann mit dunklen Haaren und einem schwarzen Anzug. Der Typ, der mich bei unserer Ankunft betäubt hatte. Er streichelte mir sanft über meine Beine. Die Droge brach meinen Widerstand. Doch ich muss gestehen, dass es sich auch irgendwie aufregend anfühlte, von diesem nicht unattraktiven Kerl befummelt zu werden. Er holte eine Pillen-Dose hervor und ließ mich zwei Tabletten schlucken. Dann sagte er zu mir: „Bin gleich wieder da, Schätzchen!“ und ging kurz weg. Es dauerte nur wenige Sekunden, dann breitete sich wieder schlagartig dieses Kribbeln in mir aus. Die Lustdroge! Offenbar gab es sie auch in Pillenform. Auf einer rosa Wolke glitt ich ins Reich der Lust. Ich bekam weiche Knie und wurde ganz feucht. Der Mann kam wieder. Er hatte sich komplett entkleidet und stellte sich im Adamskostüm vor mich hin. Wirklich ein sehr gutaussehender Mann! Und was für eine Erektion! Hatte er die wegen mir? Um jeden Preis musste ich ihn haben! Ich stand auf und schwebte ihm auf einer rosa Wolke entgegen.
Dabei ließ ich meinen Bikini fallen. Er ging in die Hocke, umfasste meine Beine, hob mich hoch und warf mich über seine Schultern. Dann trug er mich aus dem Festsaal weg und einen Gang entlang. Was hatte er doch für einen tollen Hintern! Während er ging, knetete ich seine Arschbacken mit den Händen. Plötzlich merkte ich, das jemand hinter uns ging. Ich hob den Kopf und sah meinen Mann. Direkt vor meinen Augen wippte sein Glied auf und ab. Ich streckte die Hand aus und streichelte seinen Schwanz, mit dem er mich schon so oft beglückt hatte. Offenbar passte diese dem anderen Mann nicht. Denn er schlug mir laut klatschend auf den Hintern. Mit einem gezielten Analgriff machte er mich fast besinnungslos vor Verlangen. In meiner Scheide hämmerte es förmlich! Mein Mann blieb zurück. Er oder der andere Mann! Mir war alles egal.
Hauptsache, meine Lust würde befriedigt. Ich konnte es kaum noch erwarten, begattet zu werden. Verschwommen bekam ich mit, wie ich in ein Zimmer getragen wurde. Hier warf der Mann auf ein Bett. Ich wälzte mich auf den Bauch, kam auf alle Viere, da war er schon über mir und vögelte mich von hinten. Mein Mann kam dazu. Unersättlich vor Gier streckte ich die Hand nach ihm aus, bekam seinen Schwanz zu fassen und begann, ihm einen zu blasen, während der andere mich weiter von hinten vögelte. Mein Mann entglitt mir. Er ging um das Bett herum und begann, mit dem anderen schwule Spielchen zu machen, ohne dass dieser von mir gelassen hätte. Endlich kam es mir und zwar dreimal nach einander! Es schien meinen Unterleib zu zerreißen, so heftig war es! Bunte Kreise tanzten vor meine Augen. Ich wurde regelrecht durchgeschüttelt, wie in einer Waschmaschine. Erst ganz allmählich verebbten die Gefühle. Ich war erledigt, wie nach einem Marathonlauf. Gleichzeitig empfand ich ein angenehmes Gefühl der Entspannung. Auch die Männer waren völlig fertig. Erschöpft und befriedigt dösten wir vor uns hin. Nur am Rande bekam ich mit, wie andere Mann aufstand. Er fasste mir noch einmal an die Muschi, meinem Mann an die Eier, gab uns beiden zum Abschied einen Zungenkuss und verschwand. Mein Mann kuschelte sich von hinten an mich. Endlich war ich wieder bei ihm! Er wollte mich und ich gab mich ihm hin.
Meine Lust war noch einmal aufgeflammt, als ich seine Erektion an meinem Hintern spürte. Im gleichen Moment, als sich sein Sperma in mich ergoss, flutete noch einmal ein himmlischer Orgasmus durch meinen Körper. Dann träumte ich eng an meinen Gatten gekuschelt weiter.
Plötzlich wurde ich aus meiner Entspannung gerissen. Die Südländerin kam zu uns! Sie brachte uns etwas zu trinken. Jetzt erst merkte ich, was ich für einen Durst hatte. „Mit Euch war es besonders schön!“ sagte sie, „Ihr müsst uns unbedingt mal wieder besuchen. Oder wir holen Euch!“ So durstig wie ich war, konzentrierte ich mich nur auf mein Getränk, ohne zu registrieren, was sie gesagt hatte. Ich trank mein Glas aus – und schon weilte ich wieder in Morpheus´ Armen. In dem Drink musste wohl ein kleiner Gute-Nacht-Kuss gewesen sein…

Als uns die Morgensonne ins Gesicht schien, erwachten mein Gemahl und ich wieder – in unserem Auto! Keine Spur von irgend welchen Schlössern und heißen Sex-Spielen. Was man doch manchmal für Unsinn träumt! Aufregend zwar, aber eben doch nur Unsinn. Meine Kleidung zwickte, meine Konchen schmerzten. Ein Beifahrersitz ist eben doch kein Schlafplatz. Ich klagte meinem Mann mein Leid. Dieser versuchte, den Motor zu starten. Hurra, er funktionierte wieder! Und nun ab, nach Hause…!

Epilog:
Es fiel mir erst auf, als ich mich zu Hause umkleidete. Am Vortag hatte ich dunkle Strumpfhosen getragen. Nun waren es auf einmal Strapse! Da wusste ich Bescheid! Mir fielen Die Worte der Südländerin wieder ein: „Wir holen Euch!“ Seither warte ich…

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